Artikel-Schlagworte: „us-dollar“

Sommers Charttechnik-Signale

Griechenland-K.O. für den Euro

Griechenland hat mit dem Ergebnis des Referendums am Sonntag ein Statement abgegeben: „Nein“ zu den von der Euro-Gruppe vorgeschlagenen Spar- und Reformvereinbarungen. Das Problem ist nur:

Deutschlands Finanzminister Schäuble sieht „ohne ein Programm … keine Möglichkeiten, im Namen der Euro-Zone Griechenland zu helfen“. Seit Sonntag spricht also einiges dafür, dass Griechenland früher oder später aus dem Euro-Verbund ausschert.

Der Euro zeigte am Montag, also unmittelbar nach dem Referendum, Widerstandskraft: Ein anfängliches Minus wurde in ein leichtes Plus verwandelt. Die Charttechnik des Euro spricht dennoch für eine erneute Schwächung.

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Sommers Charttechnik-Signale

Wie der Nikkei, so der Euro / Yen

Als in Euro investierender Anleger profitieren Sie seit dem Sommer vom Niedergang unserer Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar, wenn Sie in US-Aktien investieren. Die Rechnung ist einfach:

Wenn Sie beim Jahreshoch von 1,3995 beispielsweise amerikanische Aktien im Wert von 10.000 USD gekauft haben, mussten Sie dafür 7.145,40 Euro aufwenden (10.000 dividiert durch 1,3995). Würden Sie diese 10.000 USD heute wieder verkaufen, erhielten Sie beim aktuellen Stand von 1,2350 rund 8.097,17 Euro retour.

Ein feines Plus von 951,77 Euro oder +13,3%, für das Sie „keinen Finger krumm“ machen mussten. Etwas anders läuft es allerdings bei Investments in japanische Aktien.

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Sommers Charttechnik-Signale

Zwei Gründe, warum Sie mit US-Aktien künftig mehr verdienen – Teil 2

Im gestrigen ersten Teil hatte ich für Sie herausgearbeitet, dass der Dow Jones derzeit nicht nur Relative Stärke gegenüber dem DAX demonstriert. Tatsächlich wurde im August eine dreijährige Aufholjagd des DAX beendet, die dem Dow Jones auch über einen längeren Zeitraum hinweg tendenzielle Vorteile verschafft.

Doch es existiert noch ein zweiter Grund, warum US-Aktien in den kommenden Monaten die bessere Wahl sein werden.

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Sommers Charttechnik-Signale

Darum werden US-Aktien besser laufen als deutsche Dividendentitel

Absolut fehlen noch knapp 7 Zähler. Auf Schlusskursbasis hat der S&P 500 am Donnerstag nun auch endlich ein neues Allzeithoch markiert. Das spricht für weiter anziehende US-Aktienmärkte.

Demgegenüber fallen deutsche Dividendentitel dank der so vorzüglich gemanagten (das ist ironisch gemeint!) Zypern-Krise deutlich zurück. Ein Vergleich.

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Sommers Charttechnik-Signale

US-Dollar-Hausse voraus?

In meinem Beitrag Es tut sich etwas Bedeutsames vom 4. Februar hatte ich einen schwachen US-Dollar für möglich gehalten, wenn die Marke 78,60 im US-Dollar Index Future fällt. Dies hätte dann auch positiven Einfluss auf die Rohstoffmärkte gehabt.

Vier Wochen später haben sich die Dinge beinahe konträr entwickelt. Vom Stand bei 79,20 am 1. Februar ist der Index auf inzwischen 82,34 geklettert und droht nun sogar, nach oben auszubrechen.

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Chart der Woche (Stand: 09.11.2012)

Europa schwächelt, die Wall Street ist richtig schwach

Vor zwei Wochen präsentierte ich Ihnen unter der Schlagzeile “Verwirrung an der Wall Street” einen Chart mit den sechs meiner Ansicht nach wichtigsten US-Aktienindizes. Dabei hatte ich festgestellt:

Während also die hochkapitalisierten Aktien aus dem Dow Jones und dem S&P 500 (noch) intakte Aufwärtstrends aufweisen, geben High-Tech und Nebenwerte ein deutliches Warnsignal. Dies ist deshalb ungewöhnlich, weil die Technologietitel in aller Regel im Aufwärtstrend vorweg marschieren.

Um die Verwirrung komplett zu machen: Der mit knapp 3.200 enthaltenen Aktien am breitesten aufgestellte NYSE Composite ist von einem Verkaufssignal am weitesten entfernt.

 

Heute möchte ich Ihnen eine ähnliche Grafik zeigen, diesmal jedoch mit acht Marktindizes. Dazu habe ich den NYSE Composite (der sich übrigens noch immer im Aufwärtstrend bewegt) ausgekoppelt und mit dem DAX, dem schweizerischen SMI und dem österreichischen ATX drei europäische Marktsegmente hinzugefügt.

Die Unterschiede sind schon markant. Doch schauen Sie selbst:

 

CdW_121109_Marktüberblick USA Europa

 

Waren es im Crash vor gut einem Jahr die europäischen Märkte, die unter der Euro-Schuldenkrise naturgemäß am stärksten zu leiden hatten, so sind die US-Aktien in diesem Spätherbst die Vorläufer.

An der Wall Street sind unisono (Ausnahme wie gesagt der NYSE Composite) die seit gut einem Jahr gültigen Aufwärtstrends kaputt.

DAX, SMI und sogar der ATX haben hingegen noch respektablen Raum bis zu einem solchen Verkaufssignal. Lediglich die kurzfristigen, seit Juni bestehenden Aufwärtstrends sind nach unten durchbrochen.

Das interpretiere ich so: Diesmal dürfte die Wall Street mehr Prügel beziehen als die Europäer zwischen August und Oktober des vergangenen Jahres. Womit ich jedoch nicht einen Crash heraufbeschwören will – den sehe ich aktuell nicht. Dafür jedoch zunächst eine Fortsetzung der laufenden Korrektur.

Laufen die amerikanischen Märkte nun in eine Rezession?

In früheren Jahren gab es einen sehr zuverlässigen Indikator für Rezessionen: die Zinsstrukturkurve. Sie zeigt die Unterschiede in den Renditen von Anleihen mit kurzer, mittlerer (5 Jahre) und langer Laufzeit (ab 10 Jahre).

Immer wenn die Renditedifferenz zwischen langer und mittlerer Laufzeit auf oder unter Null schrumpfte, stand eine Rezession bevor. Leider hat die US-Notenbank durch ihre “Operation Twist” (fällige kurze Laufzeiten wurden in langlaufende Anleihen umgeschichtet) derart in die Marktmechanik eingegriffen, dass dieses Instrument als Indikator für die US-Wirtschaft untauglich geworden ist.

Wir werden also diesmal andere Anzeichen benötigen, um eine mögliche Rezession in den USA festzustellen.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 02.11.2012)

Interessantes vom Euro / USD

Der Euro zeigt gegenüber dem US-Dollar seit dem Jahrestief Anfang Juli wieder Stärke. Der DAX fand seinen Boden bereits einen Monat zuvor und startete ab da seinen Aufwärtstrend.

Dieser Vorlauf von rund einem Monat ist kein Einzelfall, wie der nachfolgende Chart dokumentiert. Er zeigt den Euro / USD mit seinen Indikatoren 50-Tage-Momentum und 14-Tage-RSI (Relative Stärke Index) im Vergleich zum DAX (orangefarbene Linie). Die blauen Kreise kennzeichnen ähnliche Vorlauf-Situationen bei Trend-Wechseln.

 

CdW_121102_Euro

 

Derzeit könnten wir beim DAX den Eindruck gewinnen, er “wolle” weiter aufwärts. Beim Euro / USD ist von einer solchen “Aufbruchsstimmung” nichts zu spüren. Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein:

Das Momentum hat vor rund anderthalb Wochen den seit Juli bestehenden Aufwärtstrend-Kanal nach unten verlassen (grüner Kreis). Der RSI, schon seit dem Zwischenhoch im September auf dem Rückzug, tauchte nun auch noch in den Verkaufsbereich (unter 50%) ab und generierte damit ebenfalls ein Verkaufssignal.

Immerhin gibt uns die angesprochene Vorlaufzeit die Chance, dass der DAX tatsächlich weiter aufwärts strebt, während der Euro gegenüber dem US-Dollar noch gut 2 Wochen schwächer tendiert.

Ein DAX-Schlussstand über 7.451,62 (bisheriges Jahreshoch auf Schlusskursbasis; pinkfarbene Linie) wäre ein feines Signal für ein solches Szenario.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Wann wird den “Bankstern” endlich das Handwerk gelegt?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ja, auch ich bin ein gelernter Banker. 16 Jahre war ich für eine Großbank tätig, davon allein zehn Jahre als Wertpapierberater.

Daher könnte man mir durchaus eine gewisse Zugehörigkeit zu dieser Berufsgruppe unterstellen. Tatsächlich jedoch bin ich bereits 1996 aus der Bank ausgeschieden, weil ich die Bevormundung durch meinen Arbeitgeber und seine massive Einmischung in meine Beratertätigkeit nicht mehr ertragen konnte.

Und ganz ehrlich: Seit nunmehr 16 Jahren bin ich heilfroh, nicht mehr dieser Kaste anzugehören. Ja, ich schäme mich zunehmend, selbst einmal dieser Berufsgruppe angehört zu haben. Von Jahr zu Jahr widert es mich mehr an, wie diese Branche immer rücksichtsloser mit ihren Kunden umspringt und diese immer skrupelloser ausnimmt.

So wundert es nicht, dass Banker heutzutage gerne auch als “Bankster” tituliert werden. Ein Schimpfwort, das vom amerikanischen Wort Gangster abgeleitet ist.

Überdies haben einige Banken seit der Finanzkrise im Jahr 2008 ganz offensichtlich die Ansicht übernommen, sie seien unfehlbar. Die Bestätigung hierfür lieferte bekanntermaßen Goldman Sachs-Chef Lloyd Blankfein im November 2009, als er öffentlich kundtat, seine Bank “verrichte Gotteswerk”.

Was ich jedoch in dieser Woche über die Bankenbranche lesen musste, hat meine Ansicht über diese Berufsgruppe keinesfalls verbessert. Und ich muss zugeben, dass mir beim Lesen die Zornesröte ins Gesicht stieg.

An den “Preferentes” verdienten nur die Banken

Jahrelang verkauften spanische Banken ihren Kunden sogenannte “Preferentes”. Das sind Zwitterpapiere aus Aktien und Anleihen. Der Name suggeriert – abgeleitet vom lateinischen praeferre = vorziehen – eine bevorzugte Behandlung der spanischen Bankkunden.

Und tatsächlich wurden diese Wertpapiere aus dem eigenen Hause den Bankkunden als absolut sichere und gut verzinste Geldanlage verkauft. 300.000 Anleger müssen nun allerdings befürchten, 40% ihres ursprünglichen Einsatzes zu verlieren, wenn die maroden spanischen Banken enorme Abschreibungen vornehmen müssen.

Jahrelanger internationaler Bankenbetrug

16 Banken sind angeklagt, sich zwischen 2005 und 2009, also vier Jahre lang (!), an der Manipulation des Interbankenzinssatzes Libor beteiligt zu haben. Der Libor ist der Referenzzinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen und der täglich vom britischen Bankenverband für zehn Währungen ermittelt wird, darunter auch der US-Dollar und der Euro.

Neben der britischen Bank Barclays, die sich bereits schuldig bekannt hat, sollen in diesen Skandal unter anderem die schweizerische UBS und die Deutsche Bank verstrickt sein.

Neben Banken sind jedoch auch Investoren geschädigt worden, denn der Libor ist zugleich Basis für Kredite und Derivate im Nominalwert von schätzungsweise 350.000 Mrd. US-Dollar. Der für die Weltwirtschaft entstandene Schaden wird auf 14,1 Mrd. Euro geschätzt.

Ohne Kontrolle Milliarden verzockt

Der dritte Skandal betrifft die amerikanische Investmentbank J. P. Morgan und ist eigentlich bereits seit Monaten bekannt. Schon im Mai hatte die Bank zugegeben, aufgrund elementarer Fehler im Risikomanagement, im Eigenhandel einen Verlust von etwa 2 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet zu haben. Eine Ausweitung der Verluste konnte seinerzeit schon nicht ausgeschlossen werden.

Heute gab die Bank im Zuge ihres Quartalsberichtes bekannt, dass der durch dieses Fehlgeschäft entstandene Verlust mit 4,4 Mrd. US-Dollar sogar mehr als doppelt so hoch ausgefallen ist. Und noch immer kann das bereits entstandene Minus noch größer werden, da das Portfolio noch immer nicht endgültig bereinigt ist.

Tut endlich was!

Die Leidtragenden dieser Skrupellosigkeit und Rücksichtslosigkeit der gesamten Bankenbranche sind gutgläubige Kunden und Investoren. Ich kann Ihnen daher nur raten, ihre Geldgeschäfte selbst in die Hand zu nehmen. Und ich hoffe sehr, dass die Gesetzgeber diesen “Bankstern” endlich das Handwerk legen.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 25.05.2012)

US-Dollar Index: Es ist vollbracht

Vor zwei Wochen schrieb ich Ihnen an dieser Stelle:

Achten Sie auf den US-Dollar Index!

Wird nun das Zwischenhoch bei 80,76 (gestrichelte blaue Linie) überboten, wird von diesem Tief ausgehend ein neuer Aufwärtstrend (blaue Linien) eingeleitet. Wird später auch noch das Zwischenhoch bei 82,05 überwunden, dann wird der übergeordnete (grüne) Aufwärtstrend fortgesetzt.

Im Chart können Sie ebenfalls gut erkennen, dass während des Crashs am Aktienmarkt im August / September 2011 der US-Dollar Index kräftig nach oben schnellte. Der sich ab dem Jahresende abzeichnende Trendwechsel am Aktienmarkt war andererseits von einem seitwärts konsolidierenden US-Dollar Index begleitet.

Sollte der US-Dollar Index also nun einen neuen Höhenflug starten, wäre das mit hoher Wahrscheinlichkeit ungünstig für den Aktienmarkt und den Rohstoffmarkt.

Inzwischen sind die von mir genannten Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Aufwärtstrends Realität geworden:

CdW_120525_USD-Index

Nach der Marke 80,76 in der Vorwoche wurde in der zurückliegenden Woche auch die Marke von 82,05 überboten. Und wie!

Der US-Dollar Index bildete eine lange weiße Kerze aus und schloss mit 82,53 fast auf dem Wochenhoch von 82,61.

Wie wichtig die Entwicklung der letzten Woche war, zeigen 3 Punkte:

- Der US-Dollar Index schloss auf dem höchsten Stand seit September 2010.

- Die pinkfarbene Linie markiert einen wichtigen Widerstand bei 81,60, der nun aus dem Weg geräumt wurde.

- Der US-Dollar Index schloss über der 400-Wochen-Linie. 400 Wochen entsprechen einem Zeitraum von rund 8 Jahren (50 x 8). Somit wurde eine extrem wichtige Durchschnittslinie überwunden.

Nun kann es sehr schnell weiter nach oben gehen: Erstes bedeutsames Kursziel ist die Marke von 89,00 (obere pinkfarbene Linie). Und das dürfte wenig positiv für den Euro sowie für die Rohstoff- und Aktienmärkte sein.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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