Artikel-Schlagworte: „umlaufrendite“

Sommers Charttechnik-Signale

Was DAX und Raumschiff Enterprise bald gemeinsam haben könnten

Großinvestoren wechseln zwischen den drei großen Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe hin und her. Stets geht es dabei nur um eines: Die bestmögliche und wahrscheinlichste Rendite für das eingesetzte Kapital zu generieren.

Sehen die Großanleger nur noch geringe Chancen für den Aktienmarkt, switchen sie entweder auf Rohstoffe oder Anleihen, je nachdem, wo die höhere Rendite zu erwarten ist.

In den vergangenen Wochen rotierte das Großkapital aus deutschen Aktien in deutsche Staatsanleihen. Nun scheint die Zeit reif für eine Rück-Rotation.

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Sommers Charttechnik-Signale

Bahnt sich eine neue Krise im Euro-Raum an?

In der vergangenen Woche gab es zwei bemerkenswerte Entwicklungen an den Finanzmärkten, die von den Medien und Analysten bislang unbemerkt geblieben sind.

Dabei handelt es sich um deutschen Anleihemarkt und das Währungspaar Euro/USD. In beiden Märkten gibt es auffällige Bewegungen aus Sicht der Charttechnik.

Schauen wir uns das einmal näher an.

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Chart der Woche (Stand: 01.06.2012)

Umlaufrendite: Ausdruck einer Finanzrepression?

Die Umlaufrendite ist die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen, inländischen festverzinslichen Bundeswertpapiere mit einer Laufzeit von mindestens 3 und maximal 30 Jahren.

Um diesen Durchschnittswert zu “bewegen”, bedarf es also schon ziemlicher Veränderungen. Im nachfolgenden Chart sehen Sie die Entwicklung der Umlaufrendite seit 1991. Der Übersichtlichkeit halber präsentiere ich Ihnen einen Monatschart: Die blaue Linie zeigt also die jeweiligen Monats-Schlusskurse an. Einzige Ausnahme ist der letzte Kurs: Er zeigt den Stand vom Freitag, den 1. Juni an.

 

CdW_120601_Umlaufrendite

Wenn Sie nicht wüssten, um welchen Chart es sich handelt, würden Sie allein anhand des Kursverlaufes einen Crash unterstellen.

Tatsächlich ist auch nicht anderes hier geschehen: Die Angst vor einem Euro-Kollaps bzw. vor einem Kollaps spanischer und italienischer Anleihen nach dem Vorbild der Griechenland-Anleihen hat zu einem unglaublichen Ansturm auf die Bundeswertpapiere eingeleitet.

Dieser hat zwar schon im Jahr der Finanzkrise 2008 begonnen, als die Umlaufrendite noch bei 4,77% notierte. Die Entwicklung der letzten 12 Monate trägt indes klare Züge einer Kaufpanik.

Wer indes nun die Mega-Profitchance sieht, in dem er langfristig auf eine Normalisierung der Umlaufrendite setzt, könnte sich arg täuschen. Ich gebe zu, dass auch ich lange Zeit genau dies erwartet habe – heute bin ich davon nicht mehr überzeugt.

Der Grund dafür ist das, was Asoka Wöhrmann, Chefanlagestratege der DWS (Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen, die Dach-Fonds-Gesellschaft der Deutschen Bank) jüngst in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung unter dem Begriff “Finanzrepression” zusammen gefasst hat:

Finanzrepression beschreibt zunächst einmal ganz allgemein einen Zustand, in dem das reale Zinsniveau in einer Volkswirtschaft für eine lange Zeit negativ ist, also zum Beispiel die Verzinsung von Staatsanleihen nicht ausreicht, um wenigstens den Geldwertverlust durch Inflation auszugleichen. …

Sie wird auch durch die Kombination einer sehr expansiven Geldpolitik mit Leitzinssätzen nahe null Prozent umgesetzt, einer stärkeren Regulierung des Finanzsektors und auch der Kapitalströme.

(Quelle: FAZ vom 14. Mai 2012)

Herr Wöhrmann nennt 3 Alternativen, wie nach seiner Ansicht eine Überschuldungssituation gelöst werden kann:

Wenn Sie die Geschichte betrachten, dann gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten, wie sie von einem hohen Schuldenberg runterkommen können: Die erste ist die der Konsolidierung. Sie führt immer zur Rezession, und da kommen wir natürlich in das Dilemma, dass eine Rezession niemand will.

Die zweite Option ist der Schuldenschnitt. Die wurde in Griechenland durchgeführt, und wir haben auch in diesem Fall gesehen, welchen Stress es nicht nur an den Finanzmärkten im Vorfeld dazu gegeben hat.

Ja. Ich denke, dass dieses Mittel (Anmerkung: der Finanzrepression) gewählt werden wird und auch schon im Einsatz ist. Zum Beispiel kreieren die großen Zentralbanken wie etwa die Federal Reserve negative Realzinsen, indem sie nahezu die gesamte Zinskurve manipulieren über Anleihekaufprogramme und niedrige Leitzinssätze. Ein weiterer Weg besteht in der Monetarisierung der Staatsschulden: Der Republikaner Ron Paul hat beispielsweise ein Gesetzesvorschlag eingebracht, die von der Fed gehaltenen Treasuries einfach zu streichen, das ist eine bemerkenswert ehrliche Form der Monetarisierung der Staatsschuld.

(Quelle: FAZ vom 14. Mai 2012)

Die Niedrigzinsen dürften uns also auch erhalten bleiben, wenn am Markt für Bundeswertpapiere irgendwann einmal wieder Vernunft einkehrt. In Japan liegt der Diskontsatz seit September 1995 unter 1,00%! Von September 2001 bis Juni 2006 lag er gar bei 0,1%!

Es sei denn, unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich eines schönen Tages doch noch zur Ausgabe von Eurobonds überreden…

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 09.09.2011)

Umlaufrendite auf neuem Allzeittief

Es zeichnete sich schon seit Wochen ab – nun ist es geschehen.

Die Umlaufrendite sank auf ein neues Allzeittief von 1,62%.

Als Umlaufrendite bezeichnen wir die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen, deutschen festverzinslichen Wertpapiere bzw. Anleihen erster Bonität, also vor allem Staatsanleihen.

Das bisherige Allzeittief stammte aus dem Jahr 2010. Genauer gesagt wurde es am 27. August 2010 mit einer Rendite von 1,81% erreicht.

CdW_110909_Umlaufrendite

Parallelen zu 2010

Damit ergeben sich Parallelen zur aktuellen Entwicklung.

Damals wie heute resultierte der Renditerückgang aus einer “Flucht” der Anleger. 2010 war es die Furcht vor einem Aufbrechen des Euro-Verbundes, welche die Marktteilnehmer in den "vermeintlich sicheren Hafen” Anleihen trieb.

Das ist in diesem Jahr nicht anders. Nur dieses Mal wird der Anleihemarkt zusätzlich aufgrund eines extrem schwachen Aktienmarktes “befeuert”.

Das Erreichen des Tiefpunkts in diesem Jahr liegt zeitlich nur wenige Kalendertage entfernt von dem Tiefpunkt vor einem Jahr.

Denken Sie mal darüber nach

Einen Unterschied zu damals gibt es allerdings schon:

Mit den nunmehr erreichten 1,62% wird der Spielraum nach unten immer geringer. Denn bei spätestens 0% wäre ja schon rein theoretisch Schluss. Praktisch wird dieser Punkt jedoch deutlich höher liegen.

Zumal die Umlaufrendite einen Durchschnittswert abbildet, der sich allerdings von den langfristig mit deutschen Staatsanleihen erreichbaren Renditen kaum noch unterscheidet. Zum Vergleich: 10-jährige deutsche Staatsanleihen rentieren aktuell mit 1,73%!

Anleger, die sich angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten aktuell im “Panik-Modus” befinden und ein Investment in “sichere deutsche Anleihen” erwägen, sollten dennoch kurz innehalten und NACHDENKEN.

Wenn Sie Ihr Geld heute in eine 10-jährige Bundesanleihe investieren, dann erhalten Sie in den kommenden 10 Jahren 1,73% pro Jahr als „sichere“ Rendite. Das sind addiert 17,3% Vermögenszuwachs in 1 Jahrzehnt!

Zum Vergleich: In meinem Börsendienst Momentum Trader fahre ich seit Mitte August eine, wie ich es nenne, Hit & Run-Strategie: Treffen & Rennen, also einsteigen und einen schnellen Gewinn mitnehmen.

Auf diese Weise realisierten meine Leser zuletzt mit einem DAX-Short ETF und einem Gold-Long-ETF in nur 4 und 15 Tagen 1,8x soviel Rendite (+14,8% und +15,8% = +30,6%) wie deutsche Anleihe-Investoren in den nächsten 10 Jahren insgesamt verdienen werden!

Dies zeigt den völligen Wahnsinn, den eine Investition in eine deutsche Staatsanleihe heute mit sich bringt.

Und denken Sie auch darüber nach!

Davon abgesehen: Wer jetzt noch in langlaufende Anleihen investiert, verschenkt aber nicht nur Rendite. Er sollte sich angesichts der dramatischen Schuldensituation in der Welt die Frage stellen, ob er ernsthaft damit rechnen kann, sein Geld in 10 Jahren auch „garantiert“ zurückerhalten?

Nun verstehen Sie sicherlich auch mein Beiwort “vermeintlich” sicherer Hafen.

Denken Sie über den Tellerrand hinaus

Investoren, die über den Tellerrand hinausblicken, sollten sich jedoch noch eine andere Frage stellen:

“Wie weit kann eine Rendite für eine 10-jährige Anleihe nun noch sinken, die schon jetzt nur noch 1,73% beträgt?”

Und eines ist auch klar: Sollte der Druck auf Bundeskanzlerin Merkel so groß werden, dass sie in der Frage der Euro-Bonds nachgibt, dann werden die Renditen für deutsche Staatsanleihen regelrecht “implodieren”.

Auf ein Ende der Anleihen-Hausse – oder besser gesagt: auf ein Platzen der Anleihen-Blase – in den kommenden Wochen oder Monaten zu setzen, könnte mithin eine recht profitable Investment-Idee sein.

Denken Sie mal darüber nach!

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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