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Sommers Charttechnik-Signale

Ausführliche Analyse: DAX

In der vergangenen Woche hatte ich Ihnen versprochen, nach und nach auf die Charttechnik und damit zugleich auf die Perspektiven weiterer, wichtiger Marktindizes in Europa und den USA schauen.

Diesen Analyse-Zyklus beginnen wir zunächst mit den deutschen Indizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX. Später schauen wir dann noch auf wichtige Märkte in Europa und den USA. Um Ihnen für alle besprochenen Indizes eine gleichartige Betrachtung zu bieten, verwende ich einen sogenannten vierteiligen Überblick-Chart.

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Sommers Charttechnik-Signale

Das hat sich gelohnt: +11% Wertzuwachs seit Ende April

Ende April veröffentlichte ich auf meiner Internetseite www.timingismoney.de eine Videoanalyse. In dieser stellte ich Ihnen die Kursziele der wichtigsten Marktindizes in Europa und den USA vor.

Die darin präsentierten Gewinnpotenziale wurde mit Hilfe der Point&Figure-Charttechnik ermittelt. Sie sollten Ihnen eine Vorstellung davon geben, welche Chancen die Aktienmärkte bieten und Sie zum Einstieg animieren.

Heute möchte ich eine – durchaus beeindruckende – Zwischenbilanz ziehen. Und ich möchte Ihnen deutlich machen, dass die Gewinnpotenziale am Aktienmarkt noch längst nicht ausgeschöpft sind.

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Sommers Charttechnik-Signale

Dieser Satz existiert an der Börse nicht!

Am Wochenende las ich in einem Artikel des Handelsblattes eine Ansicht zum Goldpreis Laut Ansicht von Experten soll danach bei 1.100 USD eine „langfristige Preisuntergrenze“ für den Goldpreis liegen.

Die Begründung: Da die Goldförderung im Schnitt so viel koste, seien tiefere Notierungen allenfalls vorübergehend denkbar, da die Goldminen ansonsten ihre Produktion einstellen müssten.

Seien Sie mir nicht bös: Aber so einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

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Chart der Woche (Stand: 14.09.2012)

TecDAX mit Befreiungsschlag

Am TecDAX gingen die Aufwärtsbewegungen der Aktienmärkte in den letzten Jahren mehr oder weniger vorbei. Profitierte der Index für die Technologieaktien bis 2007 vor allem von den zahlreich enthaltenen Solarwerten, so zogen genau diese in in den vergangenen 5 Jahren zumeist nach unten.

Damit dürfte nun Schluss sein. Das Gewicht der im TecDAX vertretenen Solaraktien hat sich – auch durch natürliche Auslese – erheblich reduziert. Und prompt schafft es der TecDAX nun auch, den extrem hartnäckigen Widerstand bei 790 / 800 Punkten hinter sich zu lassen (pinkfarbene horizontale Linie). Ein echter Befreiungsschlag also für den Technologieindex.

 

CdW_120914_TecDAX

 

In der letzten Woche gelang, wie im Chart zu sehen, sogar ein neues Jahreshoch (gelbe Kreise). Damit hat sich der Index nun neues Kurspotenzial verschafft. Das erste Kursziel reicht zunächst bis zum Vorjahreshoch bei 952 Zählern.

Die positive Entwicklung hatte sich schon vor Wochen angekündigt: Erstmals seit August 2011 hatte das 50-Tage-Momentum im Juli 2012 die Nulllinie wieder überwinden können. Seither baut der Technologieindex positiven Schwung und Dynamik auf (gelbes Rechteck).

Der Relative Stärke Index (RSI) hat nun ebenfalls nachgelegt: Seit März hatte sich das Niveau um 60 / 61 mehrfach als Widerstand erwiesen. Nun wurde dieser Widerstand überwunden und damit ein weiteres Kaufsignal generiert.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 04.05.2012)

Dem Marktzustand den Puls gefühlt

Möglicherweise wissen Sie es bereits. Vielleicht erahnen Sie es auch, falls Sie meine Internetseite regelmäßig besuchen.

Ich gebe es zu: Ich bin ein Zahlen-Freak!

Seit vielen Jahren führe ich Datenbanken, in denen ich saisonale Entwicklungen statistisch erfasse, nachhalte und auswerte. So führe ich beispielsweise Ranglisten über die durchschnittliche Entwicklung des DAX in allen Kalendermonaten und an jedem Handelstag im Jahr seit 1959 (ab 1988 zurückgerechneter DAX).

Daneben führe ich Datenbanken, in denen ich die täglichen Kursveränderungen von Indizes, Aktien, Devisen, Branchen oder ETFs unter vielfältigen Gesichtspunkten auswerte. Beispielsweise nach Relativer Stärke, Trendstärke, Trendbreite, zahlreichen technischen Indikatoren und vielen anderen Aspekten.

Auf diese Weise sind unter anderem das für meinen Börsendienst Momentum Trader entwickelte Markt-Barometer oder die in meiner Sektion Börsenklima vorgestellten Indikatoren entstanden.

Marktzustand Deutschland und USA

In einer speziellen Auswertung bewerte ich verschiedene technische Indikatoren wie das Verhalten des Kurses zum GD200, das Verhalten bestimmter Tagelinien zueinander, RSI, MACD, Relative Stärke oder Momentum. Heraus kommt dabei jeden Tag eine Zahl, die, je nach technischer Stärke, zwischen 0 und 15 liegen kann. Dabei ist 0 technisch sehr schwach und 15 technisch sehr stark.

Auf diese Weise kann ich für jede einzelne Aktie zu jeder Zeit auf einen Blick die technische Stärke unterschiedlichster Indikatoren beurteilen. Die daraus gebildeten Durchschnittswerte für alle Mitglieder eines Index lassen zudem Rückschlüsse auf den Marktzustand kompletter Indizes zu, wie z.B. DAX, MDAX, S&P 500, S&P SmallCap 600 oder Nasdaq 100.

Ein Beispiel: Für den DAX errechnete sich vor einer Woche ein Marktzustand von 7,13, mithin ein nahezu neutraler Wert. Bis zum Donnerstag sank dieser Wert bereits auf 6,03 ab und fiel am Freitag nochmals auf nun 4,13.

Zum Vergleich: Der Marktzustandswert für den TecDAX notierte vor Wochenfrist bei 7,73, hatte sich bis Donnerstag gar auf 7,90 leicht verbessert und fiel am Freitag auf 6,57 zurück. Der TecDAX war also vor 1 Woche bereits technisch leicht stärker als der DAX und hat diese Relative Stärke noch ausbauen können.

Bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung an der Wallstreet, die sich in den letzten Wochen zumeist relativ stärker bewegte als die deutschen Markt-Indizes.

Hier die Werte für den S&P 500, S&P SmallCap 600 und den Nasdaq 100:

                                      27.04.     03.05.      04.05.

S&P 500                            8,16        6,96        5,66

S&P SmallCap 600              7,82        6,17        5,09

Nasdaq 100                        7,66        6,45        4,89

Fazit:

Sie sehen: Auch der Marktzustand für die Wallstreet hat sich signifikant verschlechtert und liegt nunmehr im unteren Drittel des erreichbaren Best-Zustandes. Gemeinsam mit der Entwicklung, die Sie meiner Sektion Börsenklima entnehmen können, ergibt sich daraus ein nicht mehr so freundliches Bild, wie es sich noch vor Wochenfrist darstellte.

Seien Sie also in der kommenden Woche auf der Hut, wenn Sie sich im Aktienmarkt bewegen. Eine Absicherung per Stop-Loss kann sicherlich nicht schaden.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Ist das so?

In diesen Tagen können Sie in den Medien immer wieder Sätze wie diese lesen oder hören:

“Aktien sind auf diesem Niveau kein Verkauf mehr.”

“DAX hat noch maximales Restrisiko von 10"%.”

“Wer in Panik verkauft, verliert immer.”

“Nach 25% Kursverlust sind deutsche Aktien jetzt günstig bewertet.”

“DAX-KGV so niedrig wie seit 10 Jahren nicht mehr.”

Manchmal frage ich mich, woher all diese Experten ihr enormes und exaktes Wissen beziehen.

Haben die alle ein Glaskugel auf dem Schreibtisch stehen, die ihnen bei Berührung diese Eingebungen zur Verfügung stellt?

Beginnen wir mit dieser Aussage:

“Wer in Panik verkauft, verliert immer.”

Ist das so?

Wenn an den Aktienmärkten eine Abwärtsbewegung einsetzt, können wir nicht wissen, wo die Reise enden wird. Im Mai 2000 war der TecDAX (damals noch unter dem Label NEMAX Neuer Markt Index) von dem 2 Monate zuvor erreichten Allzeithoch bei 9.694 Punkten auf 5.537 Zähler bzw. um -43% gefallen. Hätten Sie damals ernsthaft geglaubt, dass dieser Technologieindex 18 Monate später bei 306 Punkten, mithin -97% unter dem Allzeithoch notieren würde?

Investoren, die im Mai 2000 bei einem TecDAX von 5.537 Punkten “in Panik verkauft haben”, haben so betrachtet wohl kaum “verloren”? Sie haben im Gegenteil “gewonnen”, weil sie nicht länger ertragen mussten, wie der Wert ihrer Depots wie Eis in der Sonne schmolz.

Woher wissen diese “Experten”, dass der Kursverfall schon in Kürze beendet sein wird? Ich habe gelernt, auf das zu hören, das zu deuten, was die Märkte mir sagen. Und daraus den Schluss zu ziehen, ob es jeweils besser ist, voll investiert zu sein, 100% Cash zu halten oder das Depot nur halb gefüllt zu haben.

“Aktien sind auf diesem Niveau kein Verkauf mehr.” und “DAX hat noch maximales Restrisiko von 10"%.”

Ist das so?

Am 7. August 2011 schrieb ich den Lesern meines Börsendienstes Momentum Trader:

“Der Aufwärtstrend seit März 2009 ist seit letzter Woche endgültig und klar gebrochen. Die Heftigkeit der jüngsten Bewegung signalisiert zudem, dass aus dem Mini-Crash ein echter Crash erwachsen kann. … Angesichts der Nähe zu dem seit 1980 bestehenden Aufwärtstrend bietet sich für einen solchen Fall als letzte Haltezone die Marke von 4.500 im DAX an. Bezogen auf den Startpunkt bei 7.523 entspräche das einem Kursrückgang von gut -40%. Dass dies keine unrealistische Größenordnung ist, zeigen die gelb unterlegten Crash-Phasen, die wir im DAX in der Vergangenheit durchleben mussten.”

Wohlgemerkt: Ich behauptete NICHT, dass die 4.500 im DAX erreicht werden, sondern nur, dass die Möglichkeit nicht auszuschließen ist und dass auf diesem Niveau ein 3 Jahrzehnte andauernder Aufwärtstrend in Gefahr geriete. Und ich sagte meinen Lesern dies am 7. August, als der DAX in 1 Woche bereits -14% verloren hatte.

Aber: Ich war realistisch, weil vergangene Crash-Phasen ähnliche Rückschlagpotenziale aufwiesen. Und ich habe meine Leser schon sehr frühzeitig mit dieser “Möglichkeit” vertraut gemacht. Das hatte überdies rein gar nichts mit Panikmache zu tun – denn ich habe meinen Lesern schon 4 Tage zuvor, am 2. August, geraten, SÄMTLICHE Depotpositionen bestens zu verkaufen.

Kommen wir zu den letzten beiden Aussagen:

“Nach 25% Kursverlust sind deutsche Aktien jetzt günstig bewertet.” und “DAX-KGV so niedrig wie seit 10 Jahren nicht mehr.”

Ist das so?

Woher nehmen diese “Experten” ihr exklusives Wissen? Vergessen wir bitte nicht, dass dies eine verklausulierte Aufforderung zum Kauf von Aktien ist. Ich finde das nicht gerade seriös.

Sicher: Das DAX-KGV mag in der Tat so niedrig sein, wie vor 10 Jahren. Und möglicherweise sind deutsche Aktien jetzt tatsächlich günstig bewertet. Aber: Sollte der DAX noch auf 5.000 oder gar 4.500 Punkte fallen – wären deutsche Aktien dann nicht NOCH günstiger bewertet als derzeit? Und sollte man nicht besser dann erst kaufen?

Außerdem: Die Berechnung der aktuellen Bewertung basiert auf der Annahme, dass die DAX-Unternehmen auch in den nächsten 12 Monaten mindestens genauso gut verdienen, wie in den letzten Wochen veröffentlicht.

Ich habe indes gelernt, dass die Börsen “antizipieren”: Sie nehmen in aller Regel wirtschaftliche Entwicklungen vorweg. Als im März 2008 der DAX -25% unter dem Niveau vom Dezember 2007 notierte, hätte wohl niemand erwartet, dass die deutsche Bundesregierung 12 Monate später eine “Abwrackprämie” zahlen würde, um die darniederliegende Autoindustrie wieder zum Leben zu erwecken.

In diesem Jahr, also nur 2,5 Jahre später, verdienen deutsche Autobauer so viel wie nie zuvor in ihrer Unternehmensgeschichte. Was glauben Sie, wie weit diese Erträge noch gesteigert werden können? Und wer sagt Ihnen, dass wir nicht vor einer erneuten Rezession stehen, die in 18 Monaten die Zahlung neuer Abwrackprämien notwendig macht? (Falls wir sie uns dann überhaupt noch leisten können…)

Was zählt

Ich halte mich da lieber an die Märkte und lasse mir von diesen sagen, was ich von ihnen erwarten kann. Ich halte mich an Fakten, die die Märkte schaffen – wenn ein 3,5 Jahre bestehender Aufwärtstrend gebrochen ist, dann ist es schlicht und ergreifend unwahrscheinlich, dass er nach 2 oder 3 Wochen schon wieder beendet ist. Ich versuche nicht, in die Zukunft zu schauen und exakte Kursprognosen zum Credo zu erheben. Und ganz sicher gehe ich keine Investments ein, weil ich zu wissen glaube, dass sich Dinge auf unserer Erde so oder so entwickeln werden.

Mit dieser Einstellung bin ich an den Börsen seit vielen Jahren sehr gut unterwegs. Und dass ist letztlich das was zählt.

Das ist so!

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Rabenschwarzer Tag für Aktien–Goldpreis haussiert

Ein rabenschwarzer Donnerstag für die Aktienmärkte.

Der DAX verlor heute -5,82%. Das war der größte Tagesverlust seit dem 6. November 2008: Damals gab der deutsche Leitindex um -6,8% nach, als den Investoren klar wurde, dass sich die Finanzkrise zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgeweitet hatte.

Lediglich 7 von 92 globalen Marktindizes, die ich täglich beobachte, konnten heute Gewinne verbuchen. Allerdings handelte es sich dabei meist um asiatische Märkte, die diesen Kursrückgang am Freitag wohl nachholen werden.

An der New York Stock Exchange NYSE konnten von 3.099 gehandelten Aktien nur 234 im Kurs zulegen. 24 Aktien schafften es, unverändert zu schließen. Somit verloren 91,7% der NYSE-Aktien.

Im DAX gab es keinen einzigen Gewinner. Größte Verlierer mit mehr als -10% waren die Commerzbank und MAN ST.

Im MDAX konnte mit Demag Cranes (+1,5%) nur 1 von 50 Indexmitgliedern ein Plus verbuchen. ProSiebenSAT1 verlor -13,8%.

Von den 50 im SDAX enthaltenen Aktien konnten 3 im Wert zulegen und 1 Titel blieb unverändert. SAF Holland brach um -18,3% ein.

Im TecDAX standen 28 Verlierern 1 Gewinner und 1 unveränderter Wert gegenüber. 3 Titel (Q-Cells, Singulus und Solarworld) gaben um mehr als -10% ab.

Goldpreis haussiert – schon bald winkt “schöpferische” Pause

Und über allem strahlte der Goldpreis: Das Krisenmetall gewann +1,7% und schloss mit 1.821.20 USD je Feinunze auf einem neuen Allzeithoch. Noch am Wochenende hatte ich den Goldpreis als “Chart der Woche” präsentiert und beim Stand von 1.736 USD ein Kursziel von 2.000 USD bis Oktober 2011 ausgegeben.

Das ist sensationell: Nach 95 USD Gewinn in 4 Tagen fehlen dem Goldpreis nur noch 179 USD bis zu meinem ambitionierten Kursziel.

Allerdings erwarte ich, dass der jüngste Aufwärtsschub Anfang der kommenden Woche seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht und dann zunächst einmal eine “schöpferische Pause” einlegen wird.

Gewinner des Tages: Die Leser des Momentum Trader

Für die Leser meines Börsendienstes Momentum Trader war der heutige Tag übrigens außerordentlich erfreulich: Sie profitierten mit je einem gehebelten ETF vom DAX-Verlust und vom Goldpreis-Zuwachs.

Ein wohliges Gefühl, wenn die beiden einzigen Depotpositionen an einem solch rabenschwarzen Tag kräftig zulegen und man ansonsten auf 75% Cash sitzt. 

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Charttechnik TecDAX: Das sieht gar nicht schlecht aus!

Geht es Ihnen auch so? “Gefühlt” hinkt der TecDAX den anderen Markt-Indizes hinterher. Doch das ist ein Irrtum: Der SDAX stieg seit dem letzten Tief am 28. Juni um 7,0%, der MDAX um +6,2%, der DAX um +4,2% und der TecDAX um +6,0%. Tatsächlich ist es also der DAX, der den anderen hinterherhinkt.

Vielleicht ist “mein Gefühl” darin begründet, dass dem MDAX, gemessen vom heutigen, bisherigen Tageshoch bei 11.258, nur noch 235 Zähler oder 2% bis zum Allzeithoch aus dem Jahr 2007 fehlen. Und weil der DAX für dieses Unterfangen nur noch rund 7% (gemessen vom bisherigen Jahreshoch) benötigt.

Beim TecDAX brauchen wir darüber in den kommenden Jahren wohl nicht zu reden: Das Allzeithoch aus dem Jahr 2002 bei 8.678 wird vermutlich – dem Neuen Markt sei Dank – nie wieder erreicht.

Nichtsdestotrotz könnte der TecDAX schon bald zu SDAX und MDAX aufschließen. Schauen wir dazu einmal gemeinsam auf den nachfolgenden Chart. Sie sehen den TecDAX auf den 3 Zeitebenen Monat, Woche und Tag, jeweils mit MACD und auf Tagesbasis zusätzlich mit 50- und 200-Tagelinie. Hinweis: Die letzten Kerzen im Monats- und Wochenchart sind selbstverständlich noch nicht vollständig und finden daher in der Analyse nur bedingt Berücksichtigung.

TecDAX_110708

Analyse Monatschart

Beginnen wir mit dem Monatschart. Auch wenn der langfristige Trend im Kursteil (grüne Linie) gebrochen scheint: Der MACD zeigt einen unverändert intakten Aufwärtstrend an, denn er befindet sich nach wie vor in einem Kaufsignal (gelber Kreis). Zudem wäre der Aufwärtstrend wieder intakt (wenn auch etwas weniger steil), sobald der TecDAX ein neues Jahreshoch erreicht.

Analyse Wochenchart

MACD-Linie und Histogramm klettern seit 2 Wochen wieder und signalisieren so eine mögliche Trendwende nach oben. Die würde durch ein Kaufsignal – die schwarze MACD-Linie überkreuzt die rote Signallinie von unten nach oben – bestätigt. Der blaue Kreis im Kurs-Chart zeigt überdies, dass ein Ausbruch aus dem seit Anfang April bestehenden Abwärtstrend-Kanal (rote Linien) sehr nahe liegt.

Analyse Tageschart

Im Tageschart könnte sich eine Flagge ausbilden (grüner Kreis): Passend zur vorausgegangenen Fahnenstange (steile Aufwärtsbewegung, die vom letzten Tief zur Flagge führt) wäre das ein sehr bullishes Signal. Dazu müsste der TecDAX allerdings idealerweise noch einmal auf etwa 890 Punkte zurückfallen. Dies wäre wohl auch machbar, ohne dass der MACD wieder ein Verkaufssignal generiert, da die MACD-Linie zuletzt recht gut vorgeprescht ist.

Fazit: es gibt inzwischen mehrere Indizien – Wochen-MACD, Flagge und Fahnenstange – dafür, dass der TecDAX seine Ende Juni gezeigte Aufwärtsdynamik bald fortsetzt. Das aus der Fahnenstange ableitbare Kurspotenzial reicht bis etwa 962, mithin ein neues Jahreshoch.

Die Perspektiven für den TecDAX sehen also gar nicht so schlecht aus!

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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