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Sommers Charttechnik-Signale

Eine Börsenweisheit in ihre Einzelteile zerlegt

„Sell in May and go away. But remember: Come back in November.” Übersetzt bedeutet das: “Verkaufe im Mai und halte Dich vom Aktienmarkt fern. Aber vergiss nicht, im November wieder einzusteigen.“

Diese in meinen Augen überbewertete und überstrapazierte Börsenweisheit will dem unbedarften Anleger weismachen, dass er lediglich von Anfang November bis Ende April am Aktienmarkt investiert zu sein braucht.

Auch wenn der Oktober gerade erst begonnen hat: In diesem Jahr dürfte ein Investor bei Befolgen dieser Regel Geld liegen gelassen haben.

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Sommers Charttechnik-Signale

Ein wichtiger Meilenstein für den DAX

So schnell kann sich an den Börsen das Blatt wenden. Noch vor gut einer Woche regierte die Angst vor einem Börsen-Crash die Marktteilnehmer. Heute markiert der DAX ein neues Allzeithoch. Dem Dow Jones könnte ähnliches am Nachmittag gelingen.

Ich hatte diese von vielen Analysten und Gurus verbreitete pessimistische Stimmung nicht geteilt und Ihnen noch in der letzten Woche begründet, warum ich im Gegenteil sogar einen „goldenen Börsenherbst“ erwarte. Damit zeigt sich wieder einmal: Die Finanzmärkte tun außerordentlich selten bis nie das, was die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet!

Tatsächlich hat der deutsche Leitindex heute eine wichtige “Duftmarke” gesetzt, um meinem Langfrist-Ziel „DAX 14.000 bis Ende 2015“ näher zu kommen.

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Sommers Charttechnik-Signale

Warum die Aktienmärkte einem goldenen Herbst entgegen gehen – Teil 2

Im ersten Teil meines Beitrages zum Thema „Droht uns ein Crash?“ hatte ich die von Spiegel Online in ihrem Artikel „Aktienmärkte in den USA: An der Börse riecht es nach 1987“ genannten Argumente widerlegt.

Heute erfahren Sie weitere von mir recherchierte Fakten, die Ihnen deutlich machen werden, warum eine Crash-Ansage völlig unsinnig ist und warum mich die jüngste Angst vieler Privatanleger so optimistisch stimmt.

Tatsächlich rechne ich sogar mit einem „goldenen Herbst“ an den Aktienmärkten! Und wie von Geisterhand zeichnet sich heute Morgen völlig überraschend eine diplomatische Syrien-Lösung ab und die Kurse ziehen kräftig an…

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Sommers Charttechnik-Signale

Warum die Aktienmärkte einem goldenen Herbst entgegen gehen – Teil 1

Unter den Privatanlegern geht die Angst vor einem Absturz an den Aktienmärkten um. Zahlreiche „sogenannte“ Börsenexperten und die Medien reden einen solchen Crash regelrecht herbei.

Die wachsende Sorge wird überdies ganz aktuell gespeist von der Syrien-Krise. Wenn die USA eventuell doch noch militärisch eingreift, dann hätte das möglicherweise unabsehbare Folgen für die Region, da sich weitere Mächte im Nahen (und fernen) Osten zu einem Eingreifen genötigt fühlen könnten.

Ich sage Ihnen: „Wenn“, „eventuell“, „hätte“, „möglicherweise“ und „könnten“ waren noch nie gute Börsenratgeber. Die Angst der Marktteilnehmer stimmt mich sogar ausgesprochen optimistisch!

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Sommers Charttechnik-Signale

Meine Prognose war wieder einmal „goldrichtig“

Am 22. April hatte ich hier zuletzt über die Entwicklung beim Goldpreis je Feinunze geschrieben.

Mein Rat an Noch-Goldbesitzer lautete:

Ich halte eine Erholung bis knapp 1.495 USD für wahrscheinlich, zumal hier auch die letzte lange schwarze Kerze ihr Hoch hatte (blaues Rechteck). Wer also noch Goldpositionen hält oder kurzfristig spekulativ aufgebaut hat, für den könnte auf diesem Niveau ein Verkauf interessant werden.

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Sommers Charttechnik-Signale

VDAX: Stehen wir vor einem Crash?

 

Neulich las ich ich in einem Analysten-Kommentar, dass Rückgänge in der Volatilität, wie wir sie jüngst beobachten konnten, meist einem Crash am Aktienmarkt vorausliefen.

Das sehe ich ganz und gar nicht so – und ich möchte Ihnen dies auch anhand eines 16-Jahre-Charts des VDAX belegen. Tatsächlich ist die derzeitige VDAX-Entwicklung sogar als außerordentlich gesund anzusehen.

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Chart der Woche (Stand: 16.11.2012)

Dreht der Spread zwischen Dow Jones und DAX?

Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass im Crash des vergangenen Jahres die europäischen Aktien signifikant mehr an Boden verloren, als die ebenfalls rückläufigen amerikanischen Anteile?

Als aufmerksamem Beobachter der Märkte wird Ihnen nicht entgangen sein, dass sich dieses Verhalten in den seit Mitte September abwärts tendierenden Aktienmärkten umgekehrt hat. Während der DAX seither -6,2% eingebüßt hat, verlor der Dow Jones Industrial Average -7,4%.

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Chart der Woche (Stand: 09.11.2012)

Europa schwächelt, die Wall Street ist richtig schwach

Vor zwei Wochen präsentierte ich Ihnen unter der Schlagzeile “Verwirrung an der Wall Street” einen Chart mit den sechs meiner Ansicht nach wichtigsten US-Aktienindizes. Dabei hatte ich festgestellt:

Während also die hochkapitalisierten Aktien aus dem Dow Jones und dem S&P 500 (noch) intakte Aufwärtstrends aufweisen, geben High-Tech und Nebenwerte ein deutliches Warnsignal. Dies ist deshalb ungewöhnlich, weil die Technologietitel in aller Regel im Aufwärtstrend vorweg marschieren.

Um die Verwirrung komplett zu machen: Der mit knapp 3.200 enthaltenen Aktien am breitesten aufgestellte NYSE Composite ist von einem Verkaufssignal am weitesten entfernt.

 

Heute möchte ich Ihnen eine ähnliche Grafik zeigen, diesmal jedoch mit acht Marktindizes. Dazu habe ich den NYSE Composite (der sich übrigens noch immer im Aufwärtstrend bewegt) ausgekoppelt und mit dem DAX, dem schweizerischen SMI und dem österreichischen ATX drei europäische Marktsegmente hinzugefügt.

Die Unterschiede sind schon markant. Doch schauen Sie selbst:

 

CdW_121109_Marktüberblick USA Europa

 

Waren es im Crash vor gut einem Jahr die europäischen Märkte, die unter der Euro-Schuldenkrise naturgemäß am stärksten zu leiden hatten, so sind die US-Aktien in diesem Spätherbst die Vorläufer.

An der Wall Street sind unisono (Ausnahme wie gesagt der NYSE Composite) die seit gut einem Jahr gültigen Aufwärtstrends kaputt.

DAX, SMI und sogar der ATX haben hingegen noch respektablen Raum bis zu einem solchen Verkaufssignal. Lediglich die kurzfristigen, seit Juni bestehenden Aufwärtstrends sind nach unten durchbrochen.

Das interpretiere ich so: Diesmal dürfte die Wall Street mehr Prügel beziehen als die Europäer zwischen August und Oktober des vergangenen Jahres. Womit ich jedoch nicht einen Crash heraufbeschwören will – den sehe ich aktuell nicht. Dafür jedoch zunächst eine Fortsetzung der laufenden Korrektur.

Laufen die amerikanischen Märkte nun in eine Rezession?

In früheren Jahren gab es einen sehr zuverlässigen Indikator für Rezessionen: die Zinsstrukturkurve. Sie zeigt die Unterschiede in den Renditen von Anleihen mit kurzer, mittlerer (5 Jahre) und langer Laufzeit (ab 10 Jahre).

Immer wenn die Renditedifferenz zwischen langer und mittlerer Laufzeit auf oder unter Null schrumpfte, stand eine Rezession bevor. Leider hat die US-Notenbank durch ihre “Operation Twist” (fällige kurze Laufzeiten wurden in langlaufende Anleihen umgeschichtet) derart in die Marktmechanik eingegriffen, dass dieses Instrument als Indikator für die US-Wirtschaft untauglich geworden ist.

Wir werden also diesmal andere Anzeichen benötigen, um eine mögliche Rezession in den USA festzustellen.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 01.06.2012)

Umlaufrendite: Ausdruck einer Finanzrepression?

Die Umlaufrendite ist die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen, inländischen festverzinslichen Bundeswertpapiere mit einer Laufzeit von mindestens 3 und maximal 30 Jahren.

Um diesen Durchschnittswert zu “bewegen”, bedarf es also schon ziemlicher Veränderungen. Im nachfolgenden Chart sehen Sie die Entwicklung der Umlaufrendite seit 1991. Der Übersichtlichkeit halber präsentiere ich Ihnen einen Monatschart: Die blaue Linie zeigt also die jeweiligen Monats-Schlusskurse an. Einzige Ausnahme ist der letzte Kurs: Er zeigt den Stand vom Freitag, den 1. Juni an.

 

CdW_120601_Umlaufrendite

Wenn Sie nicht wüssten, um welchen Chart es sich handelt, würden Sie allein anhand des Kursverlaufes einen Crash unterstellen.

Tatsächlich ist auch nicht anderes hier geschehen: Die Angst vor einem Euro-Kollaps bzw. vor einem Kollaps spanischer und italienischer Anleihen nach dem Vorbild der Griechenland-Anleihen hat zu einem unglaublichen Ansturm auf die Bundeswertpapiere eingeleitet.

Dieser hat zwar schon im Jahr der Finanzkrise 2008 begonnen, als die Umlaufrendite noch bei 4,77% notierte. Die Entwicklung der letzten 12 Monate trägt indes klare Züge einer Kaufpanik.

Wer indes nun die Mega-Profitchance sieht, in dem er langfristig auf eine Normalisierung der Umlaufrendite setzt, könnte sich arg täuschen. Ich gebe zu, dass auch ich lange Zeit genau dies erwartet habe – heute bin ich davon nicht mehr überzeugt.

Der Grund dafür ist das, was Asoka Wöhrmann, Chefanlagestratege der DWS (Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen, die Dach-Fonds-Gesellschaft der Deutschen Bank) jüngst in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung unter dem Begriff “Finanzrepression” zusammen gefasst hat:

Finanzrepression beschreibt zunächst einmal ganz allgemein einen Zustand, in dem das reale Zinsniveau in einer Volkswirtschaft für eine lange Zeit negativ ist, also zum Beispiel die Verzinsung von Staatsanleihen nicht ausreicht, um wenigstens den Geldwertverlust durch Inflation auszugleichen. …

Sie wird auch durch die Kombination einer sehr expansiven Geldpolitik mit Leitzinssätzen nahe null Prozent umgesetzt, einer stärkeren Regulierung des Finanzsektors und auch der Kapitalströme.

(Quelle: FAZ vom 14. Mai 2012)

Herr Wöhrmann nennt 3 Alternativen, wie nach seiner Ansicht eine Überschuldungssituation gelöst werden kann:

Wenn Sie die Geschichte betrachten, dann gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten, wie sie von einem hohen Schuldenberg runterkommen können: Die erste ist die der Konsolidierung. Sie führt immer zur Rezession, und da kommen wir natürlich in das Dilemma, dass eine Rezession niemand will.

Die zweite Option ist der Schuldenschnitt. Die wurde in Griechenland durchgeführt, und wir haben auch in diesem Fall gesehen, welchen Stress es nicht nur an den Finanzmärkten im Vorfeld dazu gegeben hat.

Ja. Ich denke, dass dieses Mittel (Anmerkung: der Finanzrepression) gewählt werden wird und auch schon im Einsatz ist. Zum Beispiel kreieren die großen Zentralbanken wie etwa die Federal Reserve negative Realzinsen, indem sie nahezu die gesamte Zinskurve manipulieren über Anleihekaufprogramme und niedrige Leitzinssätze. Ein weiterer Weg besteht in der Monetarisierung der Staatsschulden: Der Republikaner Ron Paul hat beispielsweise ein Gesetzesvorschlag eingebracht, die von der Fed gehaltenen Treasuries einfach zu streichen, das ist eine bemerkenswert ehrliche Form der Monetarisierung der Staatsschuld.

(Quelle: FAZ vom 14. Mai 2012)

Die Niedrigzinsen dürften uns also auch erhalten bleiben, wenn am Markt für Bundeswertpapiere irgendwann einmal wieder Vernunft einkehrt. In Japan liegt der Diskontsatz seit September 1995 unter 1,00%! Von September 2001 bis Juni 2006 lag er gar bei 0,1%!

Es sei denn, unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich eines schönen Tages doch noch zur Ausgabe von Eurobonds überreden…

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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Chart der Woche (Stand: 18.05.2012)

DAX: Trendwechsel!

Meiner Rubrik Börsenklima können Sie in dieser Woche entnehmen: Der Trend an den Aktienmärkten ist gekippt!

Ein Blick auf den Wochenchart des DAX unterstreicht dies auch aus charttechnischer Sicht.

CdW_120518_DAX

Der im September 2011 etablierte Aufwärtstrend ist in der letzten Handelswoche eindeutig nach unten durchbrochen worden (gelber Kreis). Damit nicht genug, wurde auch die wichtige Unterstützung bei 6.430 durchschlagen.

Wie Sie überdies an den Buchstaben des Trend-ABC ablesen können, wurde schon in der Vorwoche ein Abwärtstrend definiert. Die blauen und grünen Linien verdeutlichen, dass es sich bei dem Hoch um 7.194 (A) um ein übergeordnetes Zwischenhoch handelt. Das verstärkt die negative Sichtweise noch, zumal wir an dieser Stelle mit dem Wochenchart ebenfalls eine übergeordnete Zeitebene betrachten.

Mögliche Kursziele

Der DAX könnte nun – wenn sich die eingezeichnete Parallele zum Abwärtstrend als korrekt erweisen sollte – bei etwa 6.160 Punkten Unterstützung finden, um nach den zuletzt heftigen Verlusten eine Erholungsbewegung zu starten.

Hält auch diese nicht, ist das nächste Ziel die Unterstützung bei 6.080.

Die aktuelle Gemengelage lässt allerdings auch den Übergang in einen erneuten Crash zu.

Seien Sie also auf der Hut!

 

P.S.: In meinem Börsendienst Momentum Trader habe ich meinen Lesern empfohlen, das Depot komplett zu räumen. Damit haben wir innerhalb von 8 Handelstagen den Investitionsgrad von 75% auf 0% gesenkt. Bei 6 verkauften Aktien realisierten meine Leser bei 2 Positionen ein kleineres Minus (-6,0% und -4,9%) und bei 4 Positionen stattliche Gewinne von +20,7%, +6,4%, +20,2% und +12,8%.

Aktuell halten meine Leser damit nun 100% Cash und können die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten ganz entspannt verfolgen.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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