Sommers Charttechnik-Signale

Eine überraschende Erkenntnis beim „Chart-Kramen“

Auf der Suche nach reizvollen Themen für meine Newsletter „krame“ ich immer mal ganz gerne in früher erstellten Chart-Vorlagen herum. Dabei sprang heute ein Vergleich der vier wichtigsten deutschen Indizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX ins Auge.

Zunächst interessierte mich eigentlich nur, wie sich diese Indizes vom Tief im Oktober des vergangenen Jahres bis dato entwickelt haben. Das Ergebnis war eigentlich wie erwartet.

Überrascht war ich indes von etwas anderem …

In dem nachfolgenden Vergleichs-Chart habe ich für alle vier Indizes das Oktobertief aus 2014 als Ausgangspunkt festgelegt. So wird die relative Entwicklung (gestrichelte Linien) zueinander offen gelegt.

 

Relativer Vergleich DAX, MDAX, SDAX und TecDAX

Vergleich DAX, MDAX, SDAX, TecDAX_150818

Top-Formationen bei allen vier deutschen Indizes

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Mit rund +58% Zuwachs hat der TecDAX die Nase vorn. SDAX und MDAX liegen mit +45% bzw. +40% recht eng beieinander.

Obwohl der deutsche Leitindex bei den meisten Analysten und Investoren im Vordergrund steht, schneidet er im Vergleich mit seinen Brüdern aus der DAX-Familie mit „nur“ +27% am schlechtesten ab.

Sie sollten also nicht immer nur auf die Entwicklung im DAX schauen.

Mit den pinkfarbenen Linien habe ich Ihnen eine weniger schöne Gemeinsamkeit zwischen den vier Indizes gekennzeichnet: Alle vier Indizes haben in diesem Schlusskurs-Chart Doppel-Tops ausgebildet.

TecDAX und DAX haben sogar schon ihre (grünen) Nackenlinien nach unten durchbrochen.

Fazit und eine Anregung für Sie

Solche Erkenntnisse sind leider nicht dazu geeignet, meine seit Anfang letzter Woche deutlich wachsende Zurückhaltung am deutschen Aktienmarkt und an der Wall Street wegzuwischen – das Gegenteil ist der Fall.

In einer derart unsicheren Gemengelage wie derzeit ist eine höhere Liquidität das Beste, was Sie für Ihr Kapital tun können:

Sie vermindern Ihr Risiko im Falle eines plötzlichen Rückgangs. Gleichzeitig stehen Ihnen Mittel zur Verfügung, um dann mit einem Short-Investment von den sinkenden Kursen zu profitieren.

Geht es doch überraschend wieder aufwärts, können Sie jederzeit wieder in neue attraktive Aktien einsteigen.

Eines sollten Sie jedoch keinesfalls tun: Sich schon jetzt in der einen oder der anderen Richtung spekulativ zu positionieren: Das kann ganz übel danebengehen!

Warten Sie lieber erst einmal darauf, dass der Markt Ihnen zeigt, wohin er beabsichtigt, zu tendieren.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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