Sommers Charttechnik-Signale

Griechenland-K.O. für den Euro

Griechenland hat mit dem Ergebnis des Referendums am Sonntag ein Statement abgegeben: „Nein“ zu den von der Euro-Gruppe vorgeschlagenen Spar- und Reformvereinbarungen. Das Problem ist nur:

Deutschlands Finanzminister Schäuble sieht „ohne ein Programm … keine Möglichkeiten, im Namen der Euro-Zone Griechenland zu helfen“. Seit Sonntag spricht also einiges dafür, dass Griechenland früher oder später aus dem Euro-Verbund ausschert.

Der Euro zeigte am Montag, also unmittelbar nach dem Referendum, Widerstandskraft: Ein anfängliches Minus wurde in ein leichtes Plus verwandelt. Die Charttechnik des Euro spricht dennoch für eine erneute Schwächung.

Momentum generiert Verkaufssignal

Schauen wir direkt einmal auf den Chart des Euro gegenüber dem US-Dollar:

 

Entwicklung des Währungspaares Euro / USD

Entwicklung des Währungspaares Euro - USD_150707

Das 50-Tage-Momentum generierte soeben ein Verkaufssignal

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Wie Sie unschwer erkennen können, hat das 50-Tage-Momentum soeben ein klares Verkaufssignal ausgebildet (blauer Kreis): Der seit März dieses Jahres bestehende Aufwärtstrend wurde nach unten verlassen.

Im Chart sehen Sie, dass auch der Euro gestern mit seinem Tagestief von 1,0979 den flachen Aufwärtstrend seit April nach unten durchbrochen hat (grüner Kreis). Zwar konnte er am Ende wieder auf der Trend-Linie schließen. Heute indes notiert er bereits unter dem Tagestief vom Montag.

Nicht wenige Analysten sahen in den Tiefs vom März und April eine W-Formation. Ich hatte diese Einschätzung in meinem anderen Newsletter „Chartanalyse-Trends“ frühzeitig widerlegt.

Auch die umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die einige Analysten zu erkennen glaubten, war aufgrund der praktisch nicht vorhandenen Symmetrie unwahrscheinlich.

 

Die jetzt wichtigen Marken beim Euro / USD

Die Marke 1,1470 sollten Sie für die Zukunft im Hinterkopf behalten – sie könnte noch einmal wichtig werden. Dieses Niveau hat sich in der Stabilisierungsphase des vergangenen Halbjahres als unüberwindbarer Widerstand erwiesen (gelbe Kreise).

Auf der Unterseite sollte Ihre Aufmerksamkeit nun dem März-Tief gelten: Wird die Marke 1,0462 unterboten, wird der bestehende Abwärtstrend definitionsgemäß fortgeführt.

Übrigens: Ein schwacher Euro / USD ist gut, wenn Sie auf US-Aktien setzen: Er sorgt nämlich für zusätzliche Währungsgewinne.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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