Sommers Charttechnik-Signale

Wachablösung steht bevor

In diesen Tagen wird wohl keine Lupe benötigt, um festzustellen, welcher der beiden Leitindizes DAX und Dow Jones derzeit die Nase vorn hat:

Seit dem Jahreswechsel hat der DAX 2.281 Punkte (bisheriges heutiges Tageshoch: 12.086) bzw. +23,3% zugelegt. Der Dow Jones hingegen hatte bis zum vergangenen Freitag 74 Punkte eingebüßt!

Allerdings könnte sich das nun zu Gunsten des Dow Jones wieder umkehren.

Spread: Vergleich in einer Linie

Wenn Sie zwei Kursverläufe übereinander legen, dann lässt sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen, welcher der beiden gerade „besser läuft“. Aktuell ist das sicherlich nicht schwierig.

Dennoch hält die Charttechnik für uns eine Methodik bereit, mit der Sie diesen Vergleich nicht nur exakter durchführen können. Sie erhalten obendrein als Ergebnis eine einzige Vergleichskurve, deren Richtung (auf oder ab) Ihnen anzeigt, welcher Wert gerade besser „performed“.

Es ist der Spread: Zur Berechnung wird ein Vergleichswert durch den anderen dividiert und mit 100 multipliziert. In meinem heutigen Beispiel habe ich den Dow Jones durch den DAX dividiert. Das bedeutet:

Ein steigender Spread zeigt den Dow Jones im Vorteil. Fällt der Spread, hat der DAX die Nase vorn.

Schauen wir uns das einmal auf dem nachfolgenden Chart an:

 

Es „riecht“ nach Performance-Wende

Spread zwischen Dow Jones und DAX_150316

Spread (Vergleich) zwischen Dow Jones und DAX

Es „riecht“ förmlich nach einer Performance-Wende zu Gunsten des Dow Jones

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Wie Sie sehen, hat der Spread der beiden Leitindizes seit dem Sommer 2011 einen Abwärtstrend-Kanal ausgebildet, in dem er seither auf und ab pendelt. Der DAX hat sich also tendenziell in den vergangenen knapp 4 Jahren besser entwickelt als der Dow Jones. Allerdings:

Wie die gestrichelte rote Linie dokumentiert, sah es im August 2014 für wenige Monate so aus, als würde sich dieser Langfrist-Trend umkehren. Doch seit November des letzten Jahres hat sich dieses Bild erneut komplett ins Gegenteil verkehrt.

Besonders beeindruckend ist dabei die Dynamik, mit der sich der DAX die Führungsrolle zurückeroberte: In nur vier Monaten wurde der gesamte Abwärtstrend-Kanal durchquert. Das gab es mit umgekehrten Vorzeichen nur einmal, im Sommer 2011: Hier durchmaß der Dow Jones, begünstigt durch den Herbst-Crash, den Trend-Kanal in nur einem Monat!

 

Fazit

Das Aufsetzen des Spreads auf der Unterseite des Trend-Kanals lässt nun eine Gegenbewegung erwarten. Das würde bedeuten, dass der Dow Jones in den kommenden Wochen nun wiederum dem DAX den Rang abläuft.

Angesichts der eingangs geschilderten DAX-Performance wäre das indes auch nicht wirklich verwunderlich.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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