Sommers Charttechnik-Signale

DAX katapultiert sich wieder vor den Dow Jones

Das war noch vor drei Wochen nicht zu erwarten: Der DAX hat dem Dow Jones die seit August 2014 mühsam erkämpfte Führung wieder abgenommen. Und das binnen kürzester Zeit.

Wenn wir zwei Märkte miteinander vergleichen, bilden wir sie meist gemeinsam in einem Chart ab. Wenn jedoch die Unterschiede nicht allzu groß sind, ist es oft schwierig, zu beurteilen, welcher der beiden Märkte „die Nase vorn hat“.

Die Charttechnik hält mit dem Spread ein prima Werkzeug für uns bereit, um das eindeutig zu analysieren.

So wird der Spread berechnet

Zur Berechnung des Spreads wird einfach der eine Markt börsentäglich durch den anderen dividiert und anschließend mit 100 multipliziert. In meinem Beispiel heute wurde der Dow Jones durch den DAX dividiert.

Somit sehen wir den Spread aus der Perspektive des Dow Jones: Steigt der Indikator, dann hat das US-Leitbarometer die Nase vorn. Fällt der Indikator, dann zeigt der DAX Relative Stärke gegenüber dem Dow Jones.

Schauen wir nun einmal auf den Spread-Verlauf seit Juni 2011:

 

Spread Dow Jones zu DAX

Spread Dow Jones zu DAX_150202

DAX hat in nur drei Wochen die Führung zurück erobert

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

DAX hat in nur drei Wochen die Führung zurück erobert

Die gestrichelte blaue Linie im unteren Chartteil zeigt, dass der Dow Jones im August einen gut dreijährigen Abwärtstrend bei der Relativen Stärke nach oben durchbrechen konnte. Doch in den vergangenen drei Wochen hat sich dieses Bild komplett umgekehrt:

Was am 12. Januar 2015 noch wie eine normale Gegenbewegung nach dem mehrmonatigen Aufwärtstrend ausschaute (grüner Kreis), hat sich seit dem 23. Januar als langfristiger Führungswechsel entpuppt:

Der Spread hat ein neues Tief ausgebildet (gelber Kreis; gestrichelte pinkfarbene Linie) und damit den eigentlich schon beendeten Abwärtstrend wieder aufgenommen. Die Abwärtstrend-Linie (pinkfarben) wurde entsprechend neu justiert.

 

Fazit:

Nach dem massiven Rutsch der letzten drei Wochen ist nun kurzfristig mit einer Erholungsbewegung zugunsten des Dow Jones zu rechnen. Soll heißen: Der Dow Jones fällt weniger deutlich als der DAX oder er steigt stärker an.

Langfristig demonstriert jedoch der DAX – wenn auch durchaus überraschend – wieder Relative Stärke.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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