Sommers Charttechnik-Signale

DAX in neuen Dimensionen: Ist der Ausbruch diesmal nachhaltig?

Am vergangenen Dienstag, bei einem Stand von rund 9.900 Punkten, lautete die Botschaft meines Newsletter-Beitrages: DAX-Kursziel: 11.569.

Was für 6 Tagen noch kühn anmutete, schaut heute schon deutlich realistischer aus: Der deutsche Leitindex übersprang am Freitag nicht nur die 10.000er-Marke, sondern ließ auch noch die bis dahin gültige Bestmarke bei 10.084 deutlich hinter sich.

Heute Vormittag kann sich der DAX oberhalb von 10.200 Zählern behaupten. Und es gibt ein Indiz dafür, dass der Ausbruch diesmal nachhaltig ist.

Dreiecks-Ausbruch scheint nachhaltig zu sein

Das erwähnte Kursziel hatte ich aus einer Chartformation abgeleitet: Der DAX war aus einem symmetrischen Dreieck nach oben „ausgebüxt“. Der Anstieg auf ein neues Allzeithoch bestätigt somit den Ausbruch.

Die Frage, die sich nun stellt: Ist der Ausbruch über die 10.000er-Hürde, die im vergangenen Jahr regelmäßig Endstation war, diesmal nachhaltig? Es gibt gewiss noch weitere Argumente, die daran zweifeln lassen:

 

Was gegen einen nachhaltigen Anstieg spricht

So wurde der Anstieg am Donnerstag und Freitag von der Maßnahme der Schweizer Nationalbank „befeuert“. Diese hatte die im August 2011 verfügte Bindung des Schweizer Franken an den Euro am vergangenen Donnerstag wieder rückgängig gemacht.

Ursprünglich hatten die Währungshüter dabei im Sinn, die Flucht aus dem Euro in den Franken infolge der Finanzkrise / Euro-Krise zu bremsen. Die Maßnahme hat sich letztlich als untauglich erwiesen.

Last not least bewegt sich die Volatilität derzeit auf Crash-Niveau. Ein Volatilitätsindex VDAX von 22,83 (Stand: 16.01.2015) kann daher auf zweierlei Weise interpretiert werden:

Entweder will uns das hohe Niveau der Kursschwankungen signalisieren, dass uns schon bald ein Kursabsturz ins Haus steht. Oder: Das aktuell so hohe Niveau eröffnet dem Aktienmarkt Spielraum für einen spektakulären Kursanstieg in diesem noch jungen Börsenjahr.

 

Oder 2015 wird doch spektakulär!?

Der folgende Chart spricht für Szenario 2. Es handelt sich dabei um den Anteil der MACD-Kaufsignale auf Monatsbasis. Den Hintergrund dieses von mir entwickelten Börsenklima-Indikators hatte ich in den zurückliegenden Wochen (zuletzt am 12. Januar) mehrfach ausführlich dargelegt. Daher konzentriere ich mich heute auf die Analyse:

 

Anteil der MACD-Kaufsignale für die 30 DAX-Aktien auf Monatsbasis

Anteil der MACD-Kaufsignale für die 30 DAX-Aktien auf Monatsbasis_150119

Indikator durchbricht seinen 12-monatigen Abwärtstrend

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Wie Sie im Chart ablesen können, ist der Indikator in der vergangenen Handelswoche von 40% auf 50% angestiegen. Das bedeutet: Nunmehr befinden sich 50% der 30 DAX-Aktien, also 15 Titel im Monatschart in einem MACD-Kaufsignal.

Mit dem Anstieg wurde zugleich ein seit 12 Monaten andauernder Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Diese Konstellation liefert uns übrigens ebenfalls ein Argument für ein spektakuläres Börsenjahr 2015:

Wie Sie im Chart sehen, bewegt sich der Indikator in einem Aufwärtstrend normalerweise zwischen 66% und 87%. Im Aufwärtstrend der Jahre 2010 und 2011 wiesen sogar 87% bis 96,7% aller DAX-Werte – und das beinahe durchgängig – MACD-Kaufsignale auf.

Hier wäre also noch reichlich Spielraum auf der Oberseite!

Wie Sie sich vermutlich noch erinnern werden, hatte ich Ihnen in meiner Video-Analyse vom 22. Dezember 2014 ein spektakuläres Börsenjahr 2015 schon frühzeitig angekündigt. Bislang scheinen sich die Hinweise darauf zu verdichten!

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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