Sommers Charttechnik-Signale

Konsequenzen aus dem neuen DAX-Rekord

Rund sechs Wochen mühte sich der deutsche Leitindex in diesem Sommer ab, die 10.000er-Marke nachhaltig hinter sich zu lassen. Doch bei 10.050 Zählern verließ ihn der Mut.

Nach der EZB-Sitzung (Europäische Zentralbank) am vergangenen Mittwoch startete der DAX einen weiteren Versuch und schoss zeitweilig auf 10.085 Punkte nach oben. Die Herrlichkeit dauerte indes nicht lange – nur 20 Minuten später notierte unser Aktien-Barometer schon wieder 200 Punkte niedriger.

Am Freitag nun schaffte der DAX doch noch das schon kaum mehr für möglich Gehaltene: Er schloss mit 10.087 Punkten auf einer neuen historischen Bestmarke. Für uns Charttechniker zieht das wichtige Konsequenzen nach sich.

Aufwärtstrend-Linie seit 2009 muss neu justiert werden

Zunächst einmal wird mit dem neuen Top der schon seit Mitte Oktober bestehende Aufwärtstrend bestätigt. Doch auch in der langfristigen Betrachtung ist der DAX mit der jüngsten Entwicklung in den seit 2009 bestehenden Aufwärtstrend zurückgekehrt.

Schauen wir uns das einmal gemeinsam in einem 10-Jahres-Chart an:

 

DAX-Monats-Chart seit 2004

DAX-Monats-Chart seit 2004_141208

DAX: In den Aufwärtstrend seit 2009 zurückgekehrt

 

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

Die pinkfarbene Linie zeigt es ebenso wie die Kursfahne am rechten Rand: Der DAX notiert auf einem neuen Allzeithoch.

Dadurch wird eine Neujustierung der Aufwärtstrend-Linie notwendig, die seit 2009 Gültigkeit besitzt. Um das zu verdeutlichen, habe ich den alten Trend-Kanal (gestrichelte graue Linien) im Chart belassen.

Die neue Aufwärtstrend-Linie muss nun durch das Tief gezogen werden, das dem letzten Hoch voraus geht: Also durch das Oktobertief (blaue Linie).

Damit erhalten wir natürlich auch einen neuen Trend-Kanal. Und der läuft interessanterweise exakt über die Spitzen vom März 2012 sowie Dezember 2013 / Januar 2014.

 

DAX-Prognose wieder realistisch(er)

Wenn Sie noch einmal auf den Chart schauen, wird Ihnen noch eine dritte Konsequenz auffallen: Der DAX hat sich durch den Rücksetzer im September / Oktober dieses Jahres neues Gewinnpotenzial innerhalb des seit 2009 bestehenden Aufwärtstrend-Kanals erschlossen.

Die orangefarbenen vertikalen und horizontalen Balken kennzeichnen meine Kursziel-Prognose die ich schon im August 2012 (!) erstmals den Lesern meines Börsendienstes Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“ präsentierte (und wenige Wochen später auch hier in Sommers Charttechnik-Signale):

Diese Prognose – DAX 14.000 bis Ende 2015 – können Sie im Original-Wortlaut hier (etwas runter scrollen) nachlesen.

Sie sehen: So unrealistisch wie meine Voraussage noch Anfang Oktober wirkte, ist sie inzwischen nicht mehr. Oder positiv formuliert: Sie ist wieder realistisch(er).

Und ganz ehrlich: Wenn es am Ende des kommenden Jahres nur 13.500 Zähler würden, wäre ich auch nicht traurig, wenn ich um 500 Punkte danebengelegen hätte: Auch einen solchen DAX-Stand hätte sich im August 2012 bei knapp 7.000 Zählern wohl kaum jemand getraut, zu prognostizieren.

Last not least würde ein Anstieg am Aktienmarkt um mehr als +30% ein verdammt gutes Börsenjahr 2015 bedeuten!

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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