Sommers Charttechnik-Signale

Was DAX und Raumschiff Enterprise bald gemeinsam haben könnten

Großinvestoren wechseln zwischen den drei großen Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe hin und her. Stets geht es dabei nur um eines: Die bestmögliche und wahrscheinlichste Rendite für das eingesetzte Kapital zu generieren.

Sehen die Großanleger nur noch geringe Chancen für den Aktienmarkt, switchen sie entweder auf Rohstoffe oder Anleihen, je nachdem, wo die höhere Rendite zu erwarten ist.

In den vergangenen Wochen rotierte das Großkapital aus deutschen Aktien in deutsche Staatsanleihen. Nun scheint die Zeit reif für eine Rück-Rotation.

Umlaufrendite als Trend-Wechsel-Indikator

Die Umlaufrendite ist die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen, deutschen festverzinslichen Wertpapiere, also Staatsanleihen.

Die Rendite steigt, wenn die Anleihekurse sinken. Das ist immer dann der Fall, wenn das Angebot an Anleihen die Nachfrage übersteigt.

Die Rendite sinkt umgekehrt, wenn die Anleihekurse klettern. Das ist immer dann der Fall, wenn die Nachfrage nach Anleihen das Angebot übersteigt.

Und nun lassen Sie uns einmal gemeinsam auf einen Vergleich der Charttechnik von Umlaufrendite und DAX schauen:

 

Umlaufrendite im Vergleich zum DAX

Umlaufrendite gegen DAX_140812

Zahlreiche übereinstimmende Tiefpunkte bei DAX und Umlaufrendite

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Seit der Finanzkrise im Jahr 2007 hat sich das Rendite-Niveau deutscher Staatsanleihen grundlegend ermäßigt. Sie erkennen dies an der eingeblendeten gelben Zone, die bis dahin das historische Tief widerspiegelt.

Zwei gescheiterte Ausbruchsversuche in 2009 und 2011 bestätigen seither die Bedeutung dieses ehemaligen Unterstützungs-Niveaus als Widerstands-Zone.

Die blauen Balken markieren signifikante Tiefpunkte der Umlaufrendite seit dem Jahr 2007. Es ist deutlich zu erkennen, dass im Vorfeld dieser Tiefpunkte jeweils Kapital aus dem Aktienmarkt abgezogen und in den Anleihemarkt umdirigiert wurde. Einzige Ausnahme ist das Jahr 2010.

Exakt diesen Zusammenhang finden Sie aktuell (grüner Balken) erneut vor. Beachten Sie bitte auch, dass die Umlaufrendite dabei ein – kaum für möglich gehaltenes – neuerliches historisches Tief markiert hat (0,86% nach 0,92%).

 

Fazit:

Der Vergleich zwischen Umlaufrendite und DAX bekräftigt meine gestrige Einschätzung, dass wir am Freitag am deutschen Aktienmarkt nicht nur eine Bärenfalle inklusive einer temporären Erholung gesehen haben. Um es mit dem geflügelten Eingangssatz aus der TV-Serie Enterprise zu sagen:

Es besteht auch eine sehr realistische Chance, dass damit die Basis für einen neuerlichen Aufwärtstrend gelegt wurde, die den DAX diesmal auch in Dimensionen bringt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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