Sommers Charttechnik-Signale

Die Mega-Trends seit dem Jahr 2002

In meinem gestrigen Beitrag hatte ich Sie auf die Entwicklung bei den Rohstoffen aufmerksam gemacht. Offensichtlich haben die Großinvestoren, die bekanntlich maßgeblich die Trends an der Börse bestimmen, hier einen neuen Aufwärts-Zyklus in Gang gesetzt.

Da das „Big Money“ kontinuierlich zwischen den drei Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe zirkuliert, wollen wir heute der Frage nachgehen, aus welcher Anlageklasse dafür Kapital abgezogen wurde.

Die Antwort ist einigermaßen überraschend.

 

Die Big-Money-Rotation

Üblicherweise rotiert das verfügbare Kapital der Großinvestoren kontinuierlich zwischen den genannten drei Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffen. Das bedeutet:

Meist wird aus einer, seltener aus zwei Anlageklassen Liquidität in die dritte Anlageklasse umdirigiert.

In Übergangsphasen und bei ausgeprägt starken Trends – beispielsweise weil die Privatinvestoren massiv auf einen Trend aufgesprungen sind und ihn dadurch verstärkt haben – kann es vorkommen, dass alle drei Anlageklassen gleichzeitig ansteigen.

Dass hingegen alle drei Anlageklassen rückläufige Trends aufweisen, kommt ausgesprochen selten vor. In den vergangenen 13 Jahren war dies lediglich einmal der Fall, während eines kleinen Zeitfensters im Jahr 2006, wie die nachfolgende Grafik zeigt (rot unterlegt).

Vorab zum Verständnis: Die von mir eingezeichneten Mega-Trends stellen die vereinfachten Kursentwicklungen des Rohstoff-Index CRB, des S&P 500 sowie des BOBL-Futures (Future für Bundesobligationen, also für deutsche Staatsanleihen mit 5 Jahren Laufzeit und einer Verzinsung von 6%) dar.

Durch die simplifizierte Darstellung werden die zwischenzeitlichen Kursschwankungen ausgeblendet und die reinen Trends, eben die Mega-Trends, sichtbar.

 

Die Mega-Trends bei Aktien, Anleihen und Rohstoffen seit 2002

Mega-Trends bei Aktien Anleihen und Rohstoffen-25-02-2014

Mega-Trends: Meist Rotation, in Übergangsphasen steigen schon mal alle Anlageklassen gleichzeitig

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Aktueller Status: Übergangsphase

Sie sehen: Übergangsphasen, in denen alle Anlageklassen zeitgleich steigen (grün unterlegt), kommen im Schnitt alle zwei Jahre vor. Sie dauern selten länger als ein bis drei Monate.

Tatsächlich befinden wir uns derzeit wieder einmal in einer solchen Übergangsphase, die Mitte November ihren Anfang fand.

Sollte sich der jetzt abzeichnende Aufwärts-Zyklus bei Rohstoffen als nachhaltig erweisen, dann können wir davon ausgehen, dass in Kürze eine Abwärtsphase bei einer der beiden anderen Anlageklassen droht.

Ich gehe allerdings stark davon aus, dass es dann die Anleihen „erwischen“ wird:

Schließlich hat sich hier seit der Finanzkrise im Jahr 2008 eine Blase aufgebaut, aus der bislang erst wenig Luft abgelassen wurde. Bei den Anleihen begann der Kursanstieg übrigens schon Mitte September des vergangenen Jahres und ist somit auch schon annähernd sechs Monate alt.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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