Sommers Charttechnik-Signale

Gold: Das sieht doch mal ganz ordentlich aus!

Zur Entwicklung beim Gold haben Sie im vergangenen Jahr von mir recht wenig gehört. Und wenn, dann war es regelmäßig der Rat, keine Investments im gelben Edelmetall zu tätigen. Das schaut nun, erstmals seit langer Zeit, wieder etwas anders aus:

Der Goldpreis konnte in der vergangenen Woche nämlich seinen Abwärtstrend nach oben verlassen. Ich hatte damit nach den gequälten Bemühungen der letzten Wochen schon fast nicht mehr gerechnet. Interessant ist auf jeden Fall der Zeitpunkt dieses Ausbruchs.

Meinen vierteiligen Überblick-Chart kennen Sie bereits aus anderen Analysen. Ich denke, er eignet sich hervorragend dazu, sich einen umfassenden Eindruck über einen Markt zu verschaffen.

Links oben finden Sie einen Point&Figure-Chart und links unten einen Jahreschart mit RSI (Relative Stärke Index). Rechts oben zeige ich einen Wochenchart mit einem Vergleichsindex (hier ausnahmsweise der Aktienmarkt mit dem S&P 500) und dem 50-Wochen-Momentum. Rechts unten dann den Tageschart mit drei Tagelinien (kurz-, mittel- und langfristig) sowie dem 50-Tage-Momentum.

 

Goldpreis: Erster Eindruck

Wir sehen ein eindeutiges Kaufsignal im Point&Figure-Chart.

Der Monats-RSI lieferte regelmäßig ernst zu nehmende Handelssignale.

Im Vergleich zum Aktienmarkt war die Entwicklung beim Gold seit Ende 2012 eine Katastrophe (Wochenchart).

Der Tageschart offeriert einige ausgesprochen positive Ansätze.

 

Goldpreis in USD je Feinunze – Chartüberblick

Goldpreis in USD je Feinunze-17-02-2014

Goldpreis: Mittelfristiger Abwärtstrend nach oben verlassen – Gefahr erst unterhalb von 1.230 USD

(Zum Vergrößern bitte in den Chart klicken!)

 

Point&Figure-Chart

Für die Analyse habe ich die sogenannte Bulls-Eye-Broker-Einstellung gewählt mit 10 Punkten pro Kästchen.

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche ein neues Kaufsignal ausgebildet: Die letzte X-Säule übersteigt die vorhergehende X-Säule.

Zugleich wurde die bei 1.290 USD verlaufende Bearish-Resistance-Line (fallende gestrichelte schwarze Linie) überboten. Somit handelt es sich um ein klares Kaufsignal. Das horizontale Kursziel dieses Kaufsignals lautet auf 1.340 USD.

Ein weiteres Kaufsignal wurde bereits am 24. Januar (allerdings unterhalb der Bearish-Resistance-Line) generiert. Das daraus resultierende vertikale Kursziel von 1.440 USD ist durch den nachfolgenden Rücksetzer und die nun etablierte X-Säule aktiviert und bestätigt.

Nach unten ist der Goldpreis durch eine solide Unterstützung bei 1.190 USD abgesichert (blaue Linie). Ein Verkaufssignal entsteht unterhalb von 1.230 USD.

 

Monatschart

Brüche der Trend-Linien im Relative Stärke Index (RSI) erzeugten regelmäßig veritable Handelssignale. Ein solcher scheint sich auch für den Februar zu etablieren.

Allerdings kann diese Aussage nur unter Vorbehalt erfolgen, da der Handelsmonat noch nicht beendet und somit der letzte Kursbalken noch nicht vollständig ist.

 

Wochenchart

Der mittelfristige Abwärtstrend seit November 2012 wurde hauchdünn nach oben verlassen (gestrichelte grüne Linie). Der langfristige Abwärtstrend ist hingegen noch intakt und würde auch erst oberhalb von 1.600 USD kontaktiert.

Das Momentum gibt Ihnen Aufschluss über Schwung und Dynamik einer Kursbewegung, hier auf der übergeordneten Zeitebene. Auch hier gilt: Der mittelfristige Abwärtstrend seit November 2012 wurde hauchdünn nach oben verlassen (gestrichelte schwarze Linie).

 

Tageschart

Der Goldpreis in USD je Feinunze befindet sich kurz- und mittelfristig in einem Aufwärtstrend. Die 20- und 50-Tagelinie weisen klar aufwärts. Langfristig wurde mit der Überkreuzung der 200-Tagelinie ein wichtiges positives Signal gesetzt. Die Tagelinie selbst wird allerdings noch einige Zeit abwärts tendieren.

Beim Goldpreis fungiert die 50-Tagelinie als wichtige Unterstützung bei größeren Korrekturen. Mittlere Rücksetzer enden meist auf Höhe der kurzfristigen 20-Tagelinie. Das dokumentierte bis dato einen soliden Abwärtstrend.

Das Momentum ist erstmals seit August 2013 wieder nennenswert über die Nulllinie gesprungen und baut somit nun positive Kursdynamik auf.

 

Fazit:

Der Goldpreis befindet sich in einem langfristig weiterhin intakten Abwärtstrend. Kurz- und mittelfristig gab es soeben veritable Kaufsignale.

Das Kursziel aus dem Point&Figure-Chart beläuft sich kurzfristig auf 1.340 USD. Mittelfristig sollte die Marke 1.440 USD angesteuert werden.

Der langfristige Abwärtstrend würde erst oberhalb von 1.600 USD gebrochen. Bis dahin muss die Aufwärtsbewegung im Gold als mittelfristige Gegenbewegung im langfristigen Abwärtstrend eingestuft werden.

Für interessant erachte ich den Zeitpunkt dieses Kaufsignals beim Gold. Denn derzeit deutet eigentlich nichts auf eine Verschärfung der Inflation hin. Kommt dann hier die zweite Funktion als Krisenmetall in Frage?

Es ist zumindest auffällig, dass der Aktienmarkt erstmals seit vielen Monaten in der zweiten Januarhälfte eine heftige Korrektur durchlief, von der er sich gerade erholt. Allerdings vollzieht sich diese Erholung mit auffallend geringen Volumina, was eine spürbare Zurückhaltung der Großinvestoren dokumentiert.

Nun, wie werden sehen, wie sich die Dinge auflösen.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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