Sommers Charttechnik-Signale

Ausführliche Analyse: TecDAX

Zu Beginn des neuen Jahres analysiere ich für Sie die Charttechnik und damit gleichzeitig die Aussichten wichtiger Marktindizes in Europa und den USA. Auf diese Weise erhalten Sie einen ausführlichen Überblick über Chancen und Risiken der aktuellen Aktienmarkt-Lage und die individuelle Stärke der jeweiligen Marktsegmente.

Nach DAX, MDAX und SDAX steht heute der TecDAX auf dem Programm. In weiteren Beiträgen wird es um wichtige Märkte in Europa und den USA gehen. Um Ihnen für die besprochenen Indizes eine gleichartige Betrachtung zu bieten, verwende ich bei allen Analysen einen vierteiligen Überblick-Chart.

Links oben finden Sie einen Point&Figure-Chart und links unten einen Jahreschart mit RSI (Relative Stärke Index). Rechts oben zeige ich einen Wochenchart mit einem Vergleichsindex und dem On-Balance-Volumen. Rechts unten dann den Tageschart mit drei Tagelinien (kurz-, mittel- und langfristig) sowie den Umsätzen (so vorhanden).

 

TecDAX-Analyse

Der TecDAX begann eigentlich als „Neuer Markt“. Nach dessen Zusammenbruch wurde er unter dem aktuellen Titel in die DAX-Familie aufgenommen.

Wie im Monatschart unten links zu sehen, markierte der TecDAX im Jahr 2000 seinen Höchststand bei 9.694 unter dem Einfluss der Blase am Neuen Markt. Dass dieser Wert jemals wieder erreicht werden wird, erscheint aus heutiger Sicht unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz bietet der Index und seine in ihm enthaltenen 30 Aktien exzellentes Gewinnpotenzial.

Gestern hatte ich Ihnen gezeigt, dass sich der SDAX seit Jahresbeginn erstmals deutlicher vom ehemaligen Allzeithoch aus dem Jahr 2007 absetzen konnte. Der TecDAX demonstriert bereits seit September 2013, was nach einem solchen charttechnischen Ausbruch geschehen kann:

Vom Mehrjahreshoch bei 1.058 aus dem Jahr 2007 hat sich der Index für deutsche Technologie-Unternehmen bereits um knapp 200 Punkte bzw. +18,4% abgesetzt!

Entsprechend können Sie auch hier in den vor uns liegenden Jahren noch weit höhere Index-Stände erwarten. Das von mir eingezeichnete Netz von Trend-Kanälen im Wochenchart rechts oben gibt Ihnen eine Vorstellung über die langfristig möglichen Kursziele.

Wie im Wochenchart ebenfalls zu sehen, hat der TecDAX (ähnlich dem SDAX) seit September 2013 das unterste Segment des seit 2011 bestehenden Aufwärtstrend-Kanalnetzes nach oben durchbrochen. Damit eröffnet sich der Index weiteres Gewinnpotenzial in der oberen Hälfte des erweiterten Trend-Kanals. Ein Rücksetzer im Dezember endete exakt auf der oberen Begrenzung dieses Segments (gelber Kreis).

 

TecDAX-21-01-2014

 

(Zum Vergrößern in den Chart klicken!)

 

Point&Figure-Chart

Für die Analyse habe ich die sogenannte Bull-Eye-Broker-Einstellung gewählt mit 10 Punkten pro Kästchen.

Auch der TecDAX bewegt sich in einem steilen Aufwärtstrend (X-Säule). Seit Juli 2012 (im Chart leider nicht darstellbar) hat er eine Serie von Kaufsignalen generiert. Das jüngste wurde am 23. Dezember 2013 mit Erreichen der Marke 1.160 ausgebildet.

Vertikales Kursziel dieses Kaufsignals ist 1.540, das jedoch noch nicht endgültig ist, da die X-Säule noch nicht abgeschlossen ist. Es ist ebenfalls noch nicht durch einen Rücksetzer (O-Säule) „aktiviert“ und durch eine neue X-Säule bestätigt. Das horizontale Kursziel dieses Signal lautet auf 1.230 und wurde bereits am 15. Januar 2014 erreicht.

Der Point&Figure-Chart zeigt eine massive Unterstützung bei 1.110 / 1.120 (blaue Linie). Zusätzlich bietet die Bullish-Support-Line (gestrichelt schwarz) bei 1.120 Punkten Halt.

Erst ein TecDAX von 1.100 Punkten würde das positive Szenario widerlegen und ein Verkaufssignal generieren. Hier wäre auch die Bullish-Support-Line unterschritten. Eine High-Pole-Warnung würde aufgrund der sehr langen aktuellen X-Säule bei 1.180 generiert. Hier wäre mehr als die Hälfte des jüngsten Anstiegs korrigiert worden.

 

Monatschart

Der Aufbruch in neue Kursdimensionen (pinkfarbene Horizontale) wurde bereits im September 2013 eingeleitet.

Der RSI hat das höchste Niveau in seiner Geschichte erreicht. Das ist aber kein Hinweis auf ein Ende des Bullenmarktes, sondern dokumentiert allenfalls eine leichte Überhitzung des TecDAX. Allerdings kann ein solch überkaufter Zustand weit länger anhalten, als wir das erwarten mögen.

 

Wochenchart

Der TecDAX befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend. Abgesehen von wenigen Phasen entwickelt sich der Index meist besser als der DAX (oranger Kursverlauf).

Das On-Balance-Volumen (OBV) zeigt Ihnen an, ob Geld in einen Markt hinein oder aus ihm heraus fließt. Der Indikator dokumentiert seit Februar 2012 einen ungebrochenen Aufwärtstrend und weist noch keine Divergenz auf (höherer Index-Stand, aber niedrigerer Indikatorwert).

 

Tageschart

Alle 3 Tagelinien weisen nach oben. Der kurzfristige Durchschnitt, die 20-Tagelinie, fungiert meist als Unterstützung bei den Korrekturen. Die mittelfristige 50-Tagelinie wird eher selten erreicht – das dokumentiert eine hohe Trendstärke. Dies wird zusätzlich durch den großen Abstand zur 200-Tagelinie bestätigt.

Kurzfristig ist der Aufwärtstrend schon arg überhitzt: Der TecDAX bewegt sich weit oberhalb seiner 20-Tagelinie.

 

Fazit:

Der TecDAX weist einen eindeutigen und gesunden langfristigen Aufwärtstrend auf. Der historische Sprung über das Mehrjahreshoch bei 1.058 Punkten aus dem Jahr 2007 lässt auf Sicht mehrerer Jahre noch weitaus höhere Index-Stände erwarten. Das noch nicht aktivierte und noch nicht bestätigte Point&Figure-Kursziel des jüngsten Kaufsignals lautet auf 1.540 Punkte!

Der RSI im Monatschart hat ein historisch hohes, aber nicht kritisches Niveau erreicht und zeigt eine Überhitzung an. Dies passt auch zur Interpretation des Tagescharts und des Point&Figure-Charts.

Die Point&Figure-Charttechnik zeigt im Bereich von 1.110 / 1.120 eine massive Unterstützung an. Erst ein TecDAX unter 1.100 Punkten würde das optimistische Langzeit-Szenario widerlegen.

 

Viel Erfolg an den Börsen,

Ihr

Andreas Sommer

 

P.S.: Nun ist es offiziell: +46,9% Wertzuwachs in 2013 mit der Momentum-Trader-Strategie

Die Performance meines Börsendienstes Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“wird von der unabhängigen Vermögens-Controlling-Gesellschaft WSH vierteljährlich kontrolliert und ermittelt.

Die WSH attestiert mir jetzt: Mit dem Momentum-Trader verdienten meine Leser im vergangenen Jahr exzellente +46,9%! Damit haben wir praktisch alle anderen Aktienmärkte in 2013 klar hinter uns gelassen.

In Zahlen ausgedrückt: Aus 50.000 Euro wurden 73.450 Euro, aus 100.000 Euro hätten Sie 146.900 Euro gemacht.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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