Chart der Woche (Stand: 16.12.2011)

Die wichtigen Marken für den Euro/USD in 2012

Das neue Börsenjahr 2012 rückt immer näher.

Zeit, einmal auf die Perspektiven des Assets zu schauen, dass im Jahr 2011 wohl am stärksten im Fokus der Anleger stand: Den Euro.

Und was liegt da näher, als den Euro gegenüber der Währung zu analysieren, in der der intensivste Handel stattfindet, dem USD.

Schauen wir dazu gemeinsam auf den Chart des Euro/USD, den ich für Sie in 4 Zeitebenen aufgeteilt habe: Jahre, Monate, Wochen und Tage. Die eingezeichneten blauen Linien verbinden die Zwischenhochs und -tiefs, die grünen Linien die übergeordneten Zwischenhochs und -tiefs.

CdW_111216_EuroUSD

Beginnen wir mit der Charttechnik im Jahreschart.

Da der Euro/USD in 2011 ein höheres Hoch und eine höheres Tief als im Jahr zuvor markiert hat (ich gehe davon aus, dass das 2010er-Tief von 1,1875 in 2011 nicht mehr unterboten wird), ist die Bewegung in diesem Jahr als Aufwärtsbewegung zu charakterisieren.

Wird im kommenden Jahr das Tief aus 2011 (aktuell noch 1,2874) unterboten, geht der Euro/USD wieder in eine Abwärtsbewegung über. In diesem Moment würde aus der Entwicklung seit 2004 eine Schulter-Kopf-Schulter-Chartformation, die ihrerseits bei Unterschreiten der Marke 1,1970 aktiviert würde.

Analyse des Monatscharts

Der Abwärtstrend-Kanal seit 2008 ist eindeutig. Ebenso der Ausbruch aus der Korrekturbewegung vom unteren an den oberen Rand des Trend-Kanals.

Hier sehen wir, warum die bereits genannte Marke von 1,2874 wichtig ist: Sie bildet das letzte Zwischentief der Korrekturbewegung. Bei Unterbieten ist dieser Aufwärtstrend kaputt.

Analyse des Wochencharts

Im Wochenchart sehen wir vor allem auf die Abwärtsbewegung seit dem Top im Mai 2011. Seit dem Unterschreiten des Juli-Tiefs bei 1,3837 (gestrichelte rote Linie) Anfang September befindet sich der Euro/USD auf Wochenbasis im Abwärtstrend.

Analyse des Tagescharts

Der Tageschart zeigt die Entwicklung seit dem letzten Zwischenhoch bei 1,4248 Ende Oktober. Die roten Pfeile belegen, das seither jedes neue Zwischenhoch tiefer lag – ein vollkommen intakter Abwärtstrend. Eine Erholungsbewegung bis 1,3461 (letztes Zwischenhoch) würde daran auch nichts ändern.

Fazit:

Das große Bild weist für den Euro/USD ziemlich eindeutig nach unten. Allerdings erst dann, wenn wichtige Punkte nach unten hin abgearbeitet werden.

Im Jahr 2012 werden daher nacheinander folgende Marken wichtig:

- 1,3461: Hier würde im Tageschart der Abwärtstrend vorübergehend unterbrochen.

- 1,2945: letzte Zwischentiefs im Tages- und Wochenchart. Bei Unterbieten werden die bestehenden Abwärtstrends fortgesetzt.

- 1,2874: Wird diese Marke unterboten, ist der Aufwärtstrend im Monatschart endgültig außer Kraft gesetzt. Zugleich wäre damit auch das Jahrestief 2011 unterschritten und der Abwärtstrend in 2012 definiert.

- 1,1970: Ab diesem Punkt wird es für den Euro bitter. Dann würde eine über 8 Jahre ausgebildete Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) aktiviert. (Hinweis: Die Nackenlinie der Formation ist leicht aufwärts gerichtet, daher notiert sie in 2012 über dem Tief des Jahres 2010). Das Mindestkursziel aus der SKS läge bei 0,7901 (1,6039 minus 1,1970 = 0,4069; 1,1970 minus 0,4069 = 0,7901).

Der Aufbau einer Short-Position knapp unterhalb von 1,3461 bietet damit eine sehr gute Chance-Risiko-Relation. Diese Short-Position kann dann mit dem Abarbeiten der einzelnen Kursmarken Schritt für Schritt pro-zyklisch ausgebaut werden.

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Ein Beitrag von: www.timingismoney.de: Zum optimalen Zeitpunkt im richtigen Markt

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